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Gewebeersatz der Zukunft

11.02.2015 - (idw) Hochschule München

Das Centrum für Angewandtes Tissue Engineering und Regenerative Medizin (CANTER) wird vom Bayerischen Wissenschaftsministerium mit über 650.000 Euro gefördert Die Profile und Kompetenzen der Hochschulen für angewandte Wissenschaften in der angewandten Forschung und Entwicklung stärken, den anwendungsnahen Wissens- und Technologietransfer intensivieren: Diese Ziele hat das Programm zur Förderung der angewandten Forschung und Entwicklung an Hochschulen für angewandte Wissenschaften des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. Die Hochschule München erhielt in der vierten Förderrunde (2014-2017) unter anderem den Zuschlag für den Forschungsschwerpunkt CANTER.

Tissue Engineering, die Herstellung von künstlichen Geweben unter Laborbedingungen, weckt große Hoffnungen für die Behandlung von Defekten, die durch Traumata, Tumore oder Fehlbildungen entstehen. Alle Bestrebungen sind darauf ausgerichtet, außerhalb des Körpers Gewebeersatz zu schaffen, welcher individuell auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmt ist und nach der Implantation sowie einer Einwachs- und Einheilungsphase eine komplette Wiederherstellung der Funktion ermöglicht.

Bereits 2011 wurde das CANTER an der Hochschule München gemeinsam mit Professoren der medizinischen Fakultäten der Ludwig-Maximilians-Universität und der Technischen Universität München ins Leben gerufen. CANTER stützt sich auf ein etabliertes Netzwerk mit langjährigen Kooperationen in Forschungsprojekten, Lehrveranstaltungen und der Betreuung von Abschlussarbeiten und Promotionen.

Mit dem Forschungsschwerpunkt werden die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Bereich des angewandten Tissue Engineering an der HM ausgebaut. Dazu soll das an der Hochschule vorhandene Wissen gebündelt und mit der biomedizinischen Expertise an den Münchner Universitätskliniken sowie mit marktnahen regionalen Unternehmen verknüpft werden. So werden rasche Fortschritte in diesem rasant wachsenden Gebiet ermöglicht, auf deren Basis gemeinsam mit den beteiligten Unternehmen in der Zukunft marktreife Produkte entwickelt werden können.

Weitere Informationen: http://www.fk06.hm.edu/canter
Dr. Stefanie Sudhop: stefanie.sudhop@hm.edu
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