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Forschen und Lehren am Modell

12.02.2015 - (idw) Humboldt-Universität zu Berlin

Vom Eisenbahnbetriebslabor zum sowjetischen Theateroktober - in einem Sammelband setzen sich über 30 Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichen Perspektiven mit materiellen Modellen aus der Wissenschaft auseinander Von 2010 bis 2012 entstand am Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik der Humboldt-Universität zu Berlin im DFG-geförderte Forschungsprojekt Materielle Modelle in Forschung und Lehre die Objektdatenbank (http://www.universitaetssammlungen.de/modelle). Sie baut auf dem Projekt Universitätssammlungen und -museen in Deutschland auf, in dessen Rahmen universitäre Sammlungen in Deutschland erfasst und detaillierte Daten zu ihren Beständen und ihrer Geschichte zusammengetragen wurden. Der nun im Wilhelm Fink Verlag erschienene Sammelband Das materielle Modell. Objektgeschichten aus der wissenschaftlichen Praxis setzt dort an, wo die Onlinedatenbank an ihre strukturellen Grenzen stößt, nämlich bei der inhaltlichen Darstellung.

Eine Objektgruppe, die in sehr vielen Universitätssammlungen zu finden ist, sind physische dreidimensionale, greifbare, stoffliche, oder schlicht: materielle Modelle. Modelle sind in der wissenschaftlichen Praxis allgegenwärtig und finden sich in zahlreichen Disziplinen von der Archäologie über die Technikwissenschaften bis zur Zoologie.

Im nun erschienenen Sammelband Das materielle Modell. Objektgeschichten aus der wissenschaftlichen Praxis finden sich Beiträge von über 30 Autorinnen und Autoren, Fachwissenschaftlerinnen und wissenschaftler, die das Forschungsprojekt als Kooperationspartner und Ideengeber unterstützt haben. Trotz der unterschiedlichen Perspektiven ist ihnen allen eins gemein: Der Umgang mit Objekten ist ihnen vertraut. So entstanden Geschichten über oder zu Modellen aus sechs verschiedenen Blickwinkeln: Modelle als Forschungsdokumente, Experimentieren mit Modellen, Modelle in der akademischen Lehre, Modelle in der Öffentlichkeit, Modelleur und Produktion sowie Modelle zwischen Kunst, Bildung, Wissenschaft. Zahlreiche Abbildungen geben den Texten einen visuellen Bezug.

Das Buch richtet sich gleichermaßen an Wissenschaftler wie an eine interessierte Öffentlichkeit. Dementsprechend sind die Texte auch ohne spezifisches Fachwissen leicht zugänglich und verständlich.

Bibliographische Angaben
David Ludwig, Cornelia Weber, Oliver Zauzig (Hrsg.)
Das materielle Modell. Objektgeschichten aus der wissenschaftlichen Praxis Wilhelm Fink, Paderborn, 2014, 337 Seiten, 59 s/w und 160 farb. Abb., kart. 39,90
ISBN: 978-3-7705-5696-0

http://www.fink.de/katalog/titel/978-3-7705-5696-0.html

Kontakt
Oliver Zauzig,
Humboldt-Universität zu Berlin
Tel.: 030 2093 1050
zauzig@wissenschaftliche-sammlungen.de
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