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Medien der Außenbeziehungen

24.02.2015 - (idw)

Im Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands hat sich die neue Arbeitsgruppe Internationale Geschichte gegründet. Im März veranstaltet sie an der Universität Würzburg ihre erste Fachtagung. Thema: Medien der Außenbeziehungen von der Antike bis zur Gegenwart. Für die Kommunikation zwischen Staaten und Gesellschaften sind besondere Übermittlungskanäle nötig. Die persönliche Begegnung zwischen Entscheidungsträgern spielt dabei ebenso eine Rolle wie die außenpolitische Kommunikation über Diplomaten und andere Akteure. Dazu kommen Kontakte per Briefwechsel, Depesche, Telegramm, Telefongespräch und über andere Medien.

Die Kommunikation kann auch indirekt und symbolisch ablaufen, etwa über kulturelle Medien wie Theater und Kino, sowie über die Massenmedien. Letztlich reicht die Spannbreite der außenpolitischen Kommunikation sogar bis hin zu Atomtests und Kriegseinsätzen. So kann man zum Beispiel die Besetzung der ukrainischen Halbinsel Krim durch Russland mit all ihren Folgen auch als politisches Statement gegenüber den westlichen Staaten verstehen.

Jenseits der außenpolitischen Kommunikation nehmen die Bürger unterschiedlicher Gemeinwesen auch auf andere Weise voneinander Kenntnis durch Reiseverkehr, Reiseberichte, Migration, grenzüberschreitende Beziehungen, Publizistik und Belletristik, Herrscherpropaganda, staatliche und private Werbung, Postkarten, Graphiken, Gemälde sowie über Berichte der Massenmedien.

Mitgründer von der Universität Würzburg

All diese Facetten der Außenkommunikation sollen vom 19. bis 21. März bei einer Tagung an der Universität Würzburg in den Blick genommen werden. Veranstalter ist die 2014 neu gegründete Arbeitsgruppe Internationale Geschichte im Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD). Mitgründer des neuen Netzwerks sind Professorin Anuschka Tischer und Professor Peter Hoeres vom Institut für Geschichte der Uni Würzburg.

Fakten zur Tagung und Anmeldung

Die rund 40 Tagungsteilnehmer aus dem In- und Ausland diskutieren im Hörsaalgebäude Z6 auf dem Hubland-Campus Themen im Schnittfeld von Diplomatiegeschichte, Geschichte der Internationalen Beziehungen, transnationaler Geschichte sowie Technik- und Kulturgeschichte. Das Konzept des Treffens sieht vor, Nachwuchshistoriker und etablierte Wissenschaftler zusammenzubringen.

Die Vorträge laufen in deutscher und englischer Sprache. Sie stehen allen Interessierten, auch den Studierenden, offen. Wer teilnehmen möchte, soll sich beim Sekretariat des Lehrstuhls Neueste Geschichte II anmelden, e.volpert@uni-wuerzburg.de

Weitere Informationen

Kontakt

Prof. Dr. Peter Hoeres, Lehrstuhl für Neueste Geschichte II, Universität Würzburg, peter.hoeres@uni-wuerzburg.de

Prof. Dr. Anuschka Tischer, Lehrstuhl für Neuere Geschichte, Universität Würzburg, anuschka.tischer@uni-wuerzburg.de Weitere Informationen:http://www.historikerverband.de/arbeitsgruppen/ag-internationale-geschichte.htmlhttp://Zur Homepage der Arbeitsgruppe Internationale Geschichtehttp://www.uni-wuerzburg.de Webseite der Uni Würzburg Anhang
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