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Wir sehen, was wir gelernt haben

18.02.2004 - (idw) Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Noch im erwachsenen Alter wird unsere optische Wahrnehmung durch Lernprozesse im Gehirn optimiert, haben Tübinger Max-Planck-Wissenschaftler aufgedeckt

Durch die Vernetzung der Neuronen in den höheren kognitiven Regionen unseres Gehirns sind wir in der Lage, uns an Personen, Objekte oder Ereignisse zu erinnern. Dank der neuronalen Plastizität dieser Vernetzungen können wir uns auch immer wieder neue Inhalte merken. Forscher vom Tübinger Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik haben nun nachgewiesen, dass das Lernen auch starke Auswirkungen auf die Neuronen in den Seharealen selbst hat. Lernprozesse tragen also dazu bei, die Interaktion und Rückkopplung zwischen sensorischen und assoziativen Gehirnarealen zu optimieren und auf diese Weise den für unser Verhalten relevanten Informationsfluss von den Seharealen zu maximieren. Die neuen Ergebnisse werden am 15. Februar 2004 in der in der erst vor kurzem gegründeten Fachzeitschrift "Public Library of Science - Biology (PLoS Biology)" veröffentlicht.
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