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Informationen zum Gerhard-Fürst-Preis 2004 des Statistischen Bundesamtes

20.02.2004 - (idw) Statistisches Bundesamt

Im nunmehr sechsten Jahr prämiert das Statistische Bundesamt herausragende Diplom- und Magisterarbeiten sowie Dissertationen, die entweder ein theoretisches Thema mit einem engen Bezug zum Aufgabenspektrum der amtlichen Statistik behandeln oder die Untersuchung empirischer Fragestellungen unter intensiver Nutzung von Daten der amtlichen Statistik zum Gegenstand haben, mit dem Gerhard-Fürst-Preis. Mit dieser jährlich in den Abteilungen Dissertationen und Diplom- bzw. Magisterarbeiten vergebenen Auszeichnung möchte das Statistische Bundesamt die Arbeit und die Produkte der amtlichen Statistik stärker als bisher in die Hochschulen hineintragen und junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur empirischen Forschung mit den vielfältigen amtlichen Daten anregen.

Die Prämie für eine auszuzeichnende Dissertation beträgt 5 000 Euro und für eine auszuzeichnende Examensarbeit
2 500 Euro. Darüber hinaus werden die Preisträger über ihre Arbeit einen Artikel in der monatlich erscheinenden Zeitschrift des Statistischen Bundesamtes "Wirtschaft und Statistik" veröffentlichen. Die Preisverleihung findet im Rahmen des jährlich im November vom Statistischen Bundesamt gemeinsam mit der Deutschen Statistischen Gesellschaft in Wiesbaden veranstalteten wissenschaftlichen Kolloquiums statt.

Das Statistische Bundesamt nimmt die Auszeichnungen auf Empfehlung eines unabhängigen Gutachtergremiums vor. Im letzten Jahr konnten insgesamt drei Arbeiten prämiert werden. In der Abteilung "Dissertationen" wurde sowohl die Arbeit von Dr. Michael Gold "Beschäftigungsdynamik und Überstundennachfrage unter dem Einfluss von Anpassungskosten - Eine mikro-ökonomische Analyse der Arbeitsnachfrage mit deutschen Betriebsdatensätzen" (Universität Lüneburg) wie auch die Dissertation von Dr. Michael Niese "Die Ursachen von Betriebsschließungen und ihre Konsequenzen für die Marktdynamik - Eine mikroökonomische Analyse von Probezeiten und Todesschatten im Verarbeitenden Gewerbe" (TU Bergakademie Freiberg) von den Gutachtern als sehr gute und für die amtliche Statistik sehr relevante wissenschaftliche Leistung eingestuft und mit einem Förderpreis und einem Preisgeld in Höhe von 2 000 Euro prämiert.

In der Kategorie "Diplom- und Magisterarbeiten" wurde der an der Universität Regensburg entstandenen Diplomarbeit "Kapitalkosten und Kapitalstrukturen ausgewählter deutscher Unternehmen - Eine empirische Untersuchung" von Simon Krotter ein mit 1 000 Euro dotierter Förderpreis für wissenschaftliche Nachwuchskräfte zuerkannt.

Für den Gerhard-Fürst-Preis 2004 in Frage kommende deutsch- oder englischsprachige Arbeiten können ausschließlich von den sie betreuenden Wissenschaftlern für eine Prämierung vorgeschlagen werden. Im Auswahlverfahren werden nur Arbeiten berücksichtigt, die zwischen dem 01.01.2002 und dem 29.02.2004 mindestens mit der Note "gut" resp. "magna cum laude" abschließend bewertet worden sind (dies muss aus den eingereichten Unterlagen hervorgehen). Sie dürfen nicht bereits anderweitig ausgezeichnet worden sein, ausgenommen sind Prämierungen innerhalb der einreichenden Institutionen. Hierüber muss eine schriftliche Erklärung des Autors bzw. der Autorin abgegeben werden. Eine vorherige (Teil-)Veröffentlichung der Arbeit schließt eine Preisvergabe nicht aus. Die Urheberrechte bleiben unberührt.

Einzureichen sind neben der Arbeit eine kurze Begründung des vorschlagenden Wissenschaftlers zur Preiswürdigkeit, Kopien der Erst- und ggf. Zweitgutachten, mit denen die Arbeit abschließend bewertet wurde, eine Kurzfassung der Arbeit, ein Lebenslauf des Autors bzw. der Autorin und bei Diplom- und Magisterarbeiten eine schriftliche Erklärung über die Bearbeitungsdauer der eingereichten Arbeit.
Die vorgeschlagene Arbeit muss fünffach und die übrigen Unterlagen müssen in neunfacher Ausfertigung bei folgender Adresse eingereicht werden:

Statistisches Bundesamt

Institut für Forschung und Entwicklung in der Bundesstatistik
Gustav-Stresemann-Ring 11
65189 Wiesbaden

Abweichend von dieser Vorgabe ist es ausreichend, die Examens- bzw. Doktorarbeit nur einfach einzureichen, wenn der Text zusätzlich als unter Windows verarbeitbare Datei zur Verfügung gestellt werden kann. Die eingereichten Unterlagen werden nicht zurückgegeben. Die Einreichungsfrist endet am 31. März 2004 (Datum des Poststempels).

Weitere Informationen zum Gerhard-Fürst-Preis können beim Statistischen Bundesamt erfragt werden unter
Tel.: 0611 - 75 - 2695
E-Mail: institut@destatis.de
Internet: www.destatis.de/allg/d/veroe/fue_txt.htm
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