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Welche Reformen in Thüringen?

20.02.2004 - (idw) Universität Erfurt

Podiumsdiskussion zum Abschluss der Ringvorlesung

"Welche Reformen in Thüringen?", mit diesem Thema setzt sich eine hochkarätig zusammengesetzte Expertenrunde zum Abschluss der Ringvorlesung der Universität Erfurt am Dienstag, dem 24. Februar 2004 um 18.00 Uhr auseinander. Im Rathausfestsaal diskutieren Vertreter aus Wirtschaft und von Interessenverbänden mit TLZ-Chefredakteur Hans Hoffmeister und Universitätsvizepräsident Prof. Dr. Dietmar Herz. Im Podium mit dabei sind Bruno Heller, Caritas-Chef und Vorsitzender der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Thüringen; Edwin Veit, Geschäftsführer der Gesellschaft für Kommunalbau in Thüringen; Frank Spieth, Landesvorsitzender des DGB Thüringen und Karl-Heinz Schneider, Vizepräsident des Thüringer Handwerkstages. Nach 13 Vorträgen von prominenten Vertretern aus Politik und Wirtschaft sowie Professoren mehrerer deutscher Universitäten zum Thema "Reformen in Deutschland" soll nun im Rahmen der abschließenden Podiumsdiskussion analysiert werden, welcher Reformbedarf im Freistaat Thüringen besteht und wie die anstehenden Probleme gelöst werden können.

Frank Spieth, 1947 in Wetzlar geboren, absolvierte zunächst eine Ausbildung zum technischen Zeichner und arbeitete in dem Beruf bei den Buderus´schen Eisenwerken Wetzlar. 1967 trat er in die SPD ein. Er wurde Gewerkschaftssekretär im DGB Gießen, später in den Kreisen Fulda und Vogelsberg. Seit 1992 ist er DGB- Landesvorsitzender in Thüringen und Vorstandsmitglied/ Vorsitzender der AOK Thüringen.

Domkapitular Bruno Heller, der 1950 in Seeleshof/Rhön geboren wurde, lernte zunächst den Beruf des Agrotechnikers. Nach dem Abitur und dem Theologie-Studium an der Katholischen Fakultät Erfurt wurde er 1978 zum Priester geweiht. Seit 1986 ist er im Caritasverband Erfurt tätig. Seit 1993 führt er als Direktor die laufenden Geschäfte des fast 4.800 Mitarbeiter umfassenden Verbandes. Seit Beginn des Jahres 2003 ist der engagierte Caritasdirektor auch Vorsitzender der LIGA der freien Wohlfahrtspflege in Thüringen.

Edvin Veit (Jhg. 1946) ist von Beruf Dipl.-Bauingenieur und Zimmermann. Nach seinem Studium an der Gesamthochschule Siegen war er in leitender Funktion für verschiedene große Bauunternehmen tätig, seit 1996 als Geschäftsführer der Gesellschaft für Kommunalbau, einer Tochtergesellschaft der Landesbank Hessen-Thüringen. Er ist Vizepräsident des Verbandes der Wirtschaft Thüringens und stellv. Vorsitzender des MDR-Rundfunkrates und Mitglied des Kuratoriums der Universität Erfurt.

Karl-Heinz Schneider, 1950 in Weimar geboren, ist gelernter Dachdeckermeister. 1972 machte er sich in Weimar selbstständig. Seit 1995 ist er Geschäftsführer der Firma Dach Schneider Weimar GmbH und Landesinnungsmeister für das thüringische Dachdeckerhandwerk. Er ist zudem Vizepräsident des Thüringer Handwerkstages und der Handwerkskammer Erfurt, Mitglied der Tarifkommission des Zentralverbandes des Dachdeckerhandwerks und Innungsobermeister für die Kreise Weimar, Apolda und Jena.

Die siebte öffentliche Ringvorlesung der Universität Erfurt widmete sich im Wintersemester 2003/ 2004 dem Thema "Reformen in Deutschland". Die Veranstaltungsreihe wurde mit Unterstützung der Sparkassenfinanzgruppe, der Universitätsgesellschaft Erfurt e.V. und der Stadtverwaltung von der Thüringischen Landeszeitung präsentiert.
Im Sommersemester 2004 wird es in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Erfurt die achte Ringvorlesung zum Thema "Ethik in der Krise - Ethik für die Krise" geben.
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