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Pioniere der betrieblichen Gesundheitspolitik

20.02.2004 - (idw) Universität Bielefeld

Bundesweite Fortbildung Betriebliches Gesundheitsmanagement

Führungskräfte aus Wirtschaft und Verwaltung haben jetzt an der Universität Bielefeld ihre Fortbildung im Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement begonnen. Der bundesweit einmalige Ausbildungsgang hat Pilotcharakter und wird vom Land NRW und dem Europäischen Sozialfonds gefördert. Träger des Studienangebots ist das Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung an der Universität Bielefeld in Kooperation mit der Fakultät für Gesund-heitswissenschaften und dem Institut BIT e.V. in Bochum.

Projektleiter Professor Bernhard Badura, Fakultät für Gesundheitswissenschaften, sagte bei der Begrüßung der 21 Studierenden: "Sie sind die Pioniere auf diesem Gebiet, denn sie werden die ersten zertifizierten Betrieblichen Gesundheitsmanager im deutschsprachigen Raum sein." Ziel der einjährigen Fortbildung sei es, so der Wissenschaftler, die erforderlichen Kompetenzen zu vermitteln, ein Gesundheitsmanagement in Unternehmen, Verwaltungen und Dienstleistungsorganisationen aufzubauen und nachhaltig weiter zu entwickeln. Dazu werden die Teilnehmer während ihrer einjährigen Ausbildung auch konkrete Projekte auf dem Gebiet des Betrieblichen Gesundheitsmanagements in ihren jeweiligen Organisationen bearbeiten. Anders als in traditionellen Weiterbildungen werden sie zudem während der gesamten Studiendauer beraten und gecoacht.

Das Studium gliedert sich in ein Fernstudium mit insgesamt zehn Präsenzphasen an der Universität Bielefeld. Unterstützt wird der Ausbildungsgang über eine internetbasierte Kommunikationsplattform.

Eine hochrangig besetzte Podiumsdiskussion mit Experten aus unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens rundete die Einführungswoche ab, in der es vor allem um die Vermittlung von Grundlagen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements ging. Badura: "Wir brauchen eine neue betriebliche Gesundheitspolitik, die zu allererst in den Betrieben selbst ansetzt. Eben dazu sollen die Teilnehmer der Weiterbildung befähigt werden, denn Betriebliches Gesundheitsmanagement ist in erster Linie eine Führungsaufgabe."

Kontakt und weitere Informationen: Universität Bielefeld, Fakultät für Gesundheitswissenschaften, Ute Walter, Telefon 0521/106 4362.

Pressemitteilung Nr. 30/2004
Universität Bielefeld
Informations- und Pressestelle
Dr. Gerhard Trott
Telefon: 0521/106-4145/4146
Fax: 0521/106-2964
E-Mail: gerhard.trott@uni-bielefeld.de
Internet: www.uni-bielefeld.de
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