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Neue Selbsthilfegruppe für Menschen mit Schuppenflechte

24.02.2004 - (idw) Medizinische Hochschule Hannover

Sie ist eine der häufigsten chronischen Hauterkrankungen: Bei der Schuppenflechte (medizinisch: Psoriasis) rötet sich in akuten Phasen die Haut, silberfarbene Schuppen bedecken die entzündeten Stellen. Oft tritt sehr starker Juckreiz auf, manchmal erstreckt sich die Krankheit auch auf Gelenke (Psoriasis-Arthritis), die sich versteifen und deformieren können. Hinzu kommen häufig soziale und psychische Belastungen in der Partnerschaft, im Beruf und in Gesellschaft.

Deshalb möchte der Deutsche Psoriasis Bund e. V. seine Arbeit vor Ort verstärken und eine regionale Selbsthilfegruppe gründen. In der Region Hannover zählt der Bund zurzeit rund 240 Mitglieder, Ansprechpartner ist Professor Dr. Gerhard Schmid-Ott, Oberarzt der Abteilung Psychosomatik und Psychotherapie der Medizinischen Hochschule Hannover. Er ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirates im Psoriasis-Bund. "Die Selbsthilfe bei Schuppenflechte ist ein wichtiges Angebot zur Unterstützung", sagt Professor Schmid-Ott.

Erste Informationen für Betroffene bietet ein Vortrag
"Welche versicherungsrechtlichen Leistungsansprüche - ambulant oder stationär - haben Psoriatiker seit dem 1. Januar 2004?"
- von Bernd Rodeck, Krefeld,
- am Dienstag, 2. März 2004, um 19.00 Uhr in der Hauptverwaltung der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH), Hannover, Karl-Wiechert-Allee 61.

Dabei wird auch die Frage beantwortet, ob stationäre Rehabilitationen und Kuren noch bezahlt werden, zum Beispiel in Israel oder Jordanien, und welche Zuzahlungen jetzt zu leisten sind.

Die Ursachen für eine Schuppenflechte sind bislang noch nicht bekannt. Sie ist nicht ansteckend und nicht ursächlich heilbar. Die Möglichkeit an einer Schuppenflechte zu erkranken, wird vererbt. "Es gibt keine Standardtherapie, die für jeden Menschen mit Schuppenflechte anwendbar ist", sagt Eva Reinartz vom Deutschen Psoriasis-Bund. "Jeder Hautkranke sollte in enger Zusammenarbeit mit dem Arzt seine für ihn geeignete Behandlungsstrategie herausfinden."


Informationen für Interessierte gibt gern:
Professor Dr. Gerhard Schmid-Ott
Telefon: (0511) 532-2633 und -6569.


Im Internet: www.psoriasis-bund.de
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