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Tradition und Gleichstellung schließen sich nicht aus

25.02.2004 - (idw) Universität zu Köln

Tradition und Gleichstellung schließen sich nicht aus
Die Universität zu Köln bewirbt sich um das Total E-Quality Prädikat

Der Anteil der neu berufenen Professorinnen an der Universität zu Köln stieg in den letzten zehn Jahren von fünf auf 23 Prozent, ein Drittel der Studierenden der Physik sind mittlerweile Frauen, während es vor 6 Jahren ein Zehntel waren. Dies sind zwei der sichtbaren Effekte der universitären Bemühungen, die Gleichstellung von Frauen und Männern voranzutreiben. Mit der Bewerbung um das Total-E-Quality Prädikat, das für erfolgreiche Gleichstellungspolitik vergeben wird, macht die Universität zu Köln die zahlreichen Maßnahmen und positiven Ergebnisse ihrer Gleichstellungsaktivitäten sichtbar.

Seit der Einführung ihres Amtes im Jahre 1991 setzt sich die Gleichstellungsbeauftragte für die Chancengleichheit von Frauen ein. Eine Arbeitsgruppe in der Verwaltung hat die Aufgabe, gleichstellungsspezifische Fragestellungen zu verfolgen und auf allen Ebenen von der Studentin bis zur Professorin zu realisieren. Die Universität zu Köln will durch spezielle Anreize Frauen bereits zu Schulzeiten für traditionelle Männerdomänen wie die Naturwissenschaften begeistern. Hierzu hat die Gleichstellungsbeauftragte die Koordinierungsstelle für Schülerinnen in Naturwissenschaft und Medizin eingerichtet und bietet jährlich Veranstaltungen wie den Girls' Day Mathematik, die Schnupperuniversität und den Studientag Medizin an.

Mit dem Female Career Center (FCC) wurde eine Institution geschaffen, in der Studentinnen, Absolventinnen und Wissenschaftlerinnen gefördert werden. In zahlreichen Veranstaltungen erwerben Frauen jedes Semester wichtige Schlüsselqualifikationen. Seminare wie Rhetorik, Projektmanagement, Öffentlichkeitsarbeit oder Erfolgsteam, bieten den Teilnehmerinnen Qualifikationen für das Studium, den Übergang vom Studium in den Beruf und für eine Wissenschaftskarriere. Zusätzlich hat die Gleichstellungsbeauftragte das Cornelia-Harte-Mentoring-Programm (CHMP) eingerichtet, das zur Förderung der Berufsorientierung im Studium und zur Unterstützung beim Übergang von der Hochschule ins Berufsleben dient.

Der Anteil der Wissenschaftlerinnen an der Universität zu Köln hat sich signifikant erhöht. Dies schlägt sich in der Zahl der Promotionen und Habilitationen sowie in der hohen Neuberufungsquote von Frauen nieder. Auch wurde die Zahl von Frauen in verantwortungsvollen Positionen und deren Anteil in den Gremien erhöht. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Die Universität zu Köln strebt an, eine Ganztagseinrichtung zu gründen, in der Kinder von Hochschulangestellten betreut werden. Ein Kinderferiencamp für den Nachwuchs von Universitätsangestellten ist bereits seit 1997 fest installiert. Mit diesen Maßnahmen wird der Wille der Universität zu Köln unterstrichen, die Arbeitsbedingungen für Frauen zu verbessern.

Verantwortlich: Dr. Wolfgang Mathias

Für Rückfragen steht Ihnen Christel Tomson unter der Telefonnummer 0221/470-4830, der Fax-Nummer 0221/470- 5138 und der Emailadresse gleichstellungsbeauftragte@uni-koeln.de zur Verfügung.

Unsere Presseinformationen finden Sie auch im World Wide Web
(http://www.uni-koeln.de/organe/presse/pi/index.html).
Für die Übersendung eines Belegexemplars wären wir Ihnen dankbar.
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