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29. Deutscher Orientalistentag

02.03.2004 - (idw) Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Unter dem Titel "Barrieren - Passagen" findet an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg vom 20. bis 24. September 2004 der Deutsche Orientalistentag statt, zu dem etwa 800 Gäste aus dem In- und Ausland erwartet werden. Der Deutsche Orientalistentag stellt die größte und traditionsreichste Tagung der orientwissenschaftlichen Fächer im deutschen Sprachraum dar und wird alle zwei bis drei Jahre von der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft veranstaltet. Auf diesem Kongress ist ein breites Spektrum akademischer Disziplinen vertreten, regional von Japan und China bis Afrika über Südasien und den Vorderen Orient, zeitlich von der frühesten Zeit bis in die Gegenwart.

Das Tagungsthema "Barrieren - Passagen" deutet auf die Funktion der orientwissenschaftlichen Fächer als Mittler zwischen den Kulturen hin. Es bezieht sich aber auch auf die Erfordernisse transdisziplinären Arbeitens und auf die vielfältigen methodischen Verflechtungen, die sich zwischen den "traditionellen" (historisch-philologischen) Fächern und solchen Disziplinen ergeben, die sich aus ihrer eigenen Perspektive mit außereuropäischen Kulturen befassen (etwa die Ethnologie, die Literaturwissenschaft, die Religionswissenschaft, die Rechtswissenschaft, die Politikwissenschaft und andere). Deshalb gehen die Bestrebungen des 29. Deutsche Orientalistentages dahin, besonders diese Bezüge herauszustellen.
Die Einführungsveranstaltung findet am 20. September 2004 in der Aula der Martin-Luther-Universität statt. Den Festvortrag hält der bedeutende Kulturwissenschaftler und Ägyptologe Prof. Jan Assmann (Heidelberg).

Prominente Gäste aus dem Ausland sind unter anderem: Prof. Tarif Khalidi (Arabist, Historiker, Beirut), Dr. Francis Richard (Orientalische Handschriften, Louvre, Paris), Prof. Morris Rossabi (Sinologe, New York), Prof. Ernst Grube (Kunsthistoriker, London), Prof. Ersilia Francesca (Rechtswissenschaftlerin, Neapel), Prof. Ravi Rajan (Ethnologe, University of California), Prof. Gaya Charan Tripathi (Indologe, New Delhi) und Prof. Boris Piotrovski (Eremitage, St. Petersburg).

Verantwortlich und Kontakt:
Prof. Dr. Jürgen Paul
Institut für Orientalistik
Mühlweg 15
D-06114 Halle/Saale
Tel.: 0345 55-24071
Fax: 0345 55-27123
Email: info@dot2004.de
im Internet: http://www.dot2004.de
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