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Mehr Transparenz in der Grenzregion: Workshop zu Weiterbildungsangeboten in den Gesundheitsberufen

04.03.2004 - (idw) Universität Trier

Der Gesundheitssektor ist ein Wachstumsmarkt in der Grenzregion. Die dynamische Entwicklung zeigt sich beispielsweise in der grenzüberschreitenden Suche nach Fachpersonal sowie in den Bemühungen in Rheinland-Pfalz und Luxemburg zur Reformierung der gesetzlichen Grundlagen. In einem Forschungsprojekt unter Leitung von Prof. Dr. Philipp Gonon wurde nun an der Universität Trier ein systematischer Vergleich von Weiterbildungen, die auf der Krankenpflegeausbildung aufbauen, in den Bereichen Intensiv und OP vorgenommen. Erste Ergebnisse dieser Vergleichsstudie werden am Donnerstag, 4. März 2004, an der Universität Trier in einem Workshop vorgestellt. Die Studie sollen dazu beitragen, die grenzüberschreitende Transparenz für Lernende, Weiterbildungswillige, Bildungsinstitutionen, Arbeitgeber und Gesetzgeber zu erhöhen.

Die Projektergebnisse werden am Vormittag präsentiert. Der Nachmittag ist den Perspektiven in der Berufsbildungspolitik der Gesundheitsberufe gewidmet, die von Vertreter/innen der zuständigen Ministerien vorgestellt werden: Für Rheinland-Pfalz wird Doris Bartelmes, Abteilungsleiterin der Abteilung Arbeit im Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit, und für Luxemburg wird Claude Kuffer, Professeur-attaché, ´(Ministère de l'Education nationale, de la Formation professionnelle et des Sports Luxembourg, Service de l'Enseignement Secondaire et Secondaire Technique) an der Tagung teilnehmen. Darüber hinaus stellt die saarländische Gesundheitsministerin Frau Dr. Regina Görner die aktuellen saarländischen Bestrebungen nach mehr Transparenz und Koordination für die Weiterbildung der Gesundheitsberufe vor.

Projektbeschreibung

Mit dem am Ende der ersten Projektphase verfassten Projektbericht liegt ein Überblick über die generelle Aus- und Weiterbildungssituation in Ge-sundheitsberufen in der Grenzregion Trier/ Luxemburg vor. Hierbei wird unter anderem deutlich, dass gerade der Weiterbildungsbereich für eine grenzüberschreitende Kooperation von besonderem Interesse ist.

Im Mittelpunkt des aktuellen Projekts "AG mobil" (Anerkannte Weiterbildungen in den Gesundheitsberufen als Mobilitätschance) wird daher ein Vergleich von anerkannten Weiterbildungen in Trier und Luxemburg stehen. Insbesondere die Frage, welche "Qualifikationsprofile" dort aufbauend auf die Ausbildungen vermittelt werden, ist in Bezug auf Berufsbildung und Arbeitsmarkt von besonderem Interesse. Dieser Frage werden wir auf der inhaltlichen Ebene ("Curricula") und auf der Ebene der politischen wie arbeitsmarktbedingten Rahmenbedingungen nachgehen.

Durch den Vergleich soll zunächst mehr Transparenz hinsichtlich der verschiedenen Weiterbildungsmöglichkeiten geschaffen werden. Die weiteren Optionen, die sich aus dieser Transparenz ergeben, sind eine Erhöhung des Mobilitätspotentials qualifizierter Arbeitskräfte sowie eine Verbesserung der grenzüberschreitenden Kooperation von Weiterbildungsinstitutionen im Gesundheitsbereich, die langfristig sogar in den Aufbau entsprechender institutionalisierter Formen münden könnte.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 4.3.04, von 10 - 16 h im Raum B 16 an der Universität Trier statt. Interessierte können sich anmelden bzw. das vollständige Programm erhalten. Bitte wenden Sie sich an Frau Gödert: goedert@uni-trier.de oder telefonisch: 0651 / 201 - 2366.

Kontakt:
Dipl. Päd. Katrin Kraus
Universität Trier
Fachbereich I, Pädagogik
Berufliche, Betriebliche Weiterbildung
54286 Trier

Telefon: 0651 / 201 2365 (Sek. 201 2366)
Fax: 0651 / 201 3941

e-mail: katrin.kraus@uni-trier.de


Workshop-Programm
"Weiterbildung in den Gesundheitsberufen in der Region Trier / Luxemburg" am Donnerstag, 4. März 2004, von 10-16 Uhr an der Universität Trier (Raum B 16)
Professur für Berufliche, Betriebliche Weiterbildung


Begrüßung & Einführung in das Workshop-Thema (10 - 10.45 h, Raum B 16)
- Regionale Berufsbildungsforschung; Prof. Dr. Philipp Gonon (Universität Trier, Lehrstuhl für Berufliche, Betriebliche Weiterbildung)
- Gesundheitsberufe europaweit im Aufwind; Dipl. VWL Joachim Geppert (EURES-T Koordina-tor SLLR, Saarbrücken)
- Das Projekt "AG Mobil (Anerkannte Weiterbildungen in den Gesundheitsberufen als Mobilitätschance)"; Dipl. Päd. Katrin Kraus (Universität Trier, Lehrstuhl für Berufliche, Betriebliche Weiterbildung)

Ergebnisse aus dem Projekt "AG mobil" Teil I (10.45 - 11.15 h, Raum B 16)

- Präsentation durch Susanne Müller und Anke Bailey (Projektmitarbeiterinnen) mit anschließender Diskussion

Pause: 11.15 - 11.30 h

Ergebnisse aus dem Projekt "AG mobil" Teil II (11.30 - 12 h, Raum B 16)

- Präsentation durch Anke Bailey und Susanne Müller
mit anschließender Diskussion

Arbeitsgruppen (12 - 13 h, Räume B 17, B 18, B 19)
- Diskussion der Konsequenzen und gegebenenfalls Forderungen aus den präsentierten Ergebnissen in 3 verschiedenen thematischen Arbeitsgruppen (Region, Politik, Berufsbildung)


Mittagspause 13 - 14 h mit einem vorbereiteten, gemeinsamen Imbiss


Aktuelle politische Perspektiven zur Weiterbildung in den
Gesundheitsfachberufen (14 - 15 h, Raum B 16)

- Rheinland-Pfalz: Doris Bartelmes, Abteilungsleiterin der Abteilung Arbeit im Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit, Mainz
- Luxemburg: Claude Kuffer, Professeur-attaché, Ministère de l'Education nationale, de la Formation professionnelle et des Sports Luxembourg, Service de l'Enseignement Secondaire et Secondaire Technique, Luxembourg
- Saarland: Frau Ministerin Dr. Regina Görner, Ministerium für Frauen, Arbeit, Gesundheit und Soziales, Saarbrücken

mit anschließender Diskussion

Pause 15 - 15.15 h

Abschluss (15.15 - 16 h, Raum B 16)

- Präsentation aus den Arbeitsgruppen & Abschlussdiskussion
- Ein Blick in die Zukunft: Dieter Burgard, MdL, im Interregionalen Parlamentarierrat der Region zuständig für die Bereiche Arbeit und Soziales
- Resümee & Abschluss des Workshops: Prof. Dr. Philipp Gonon

Forschungsprojekt an der Universität Trier:

Anerkannte Weiterbildung in den Gesundheitsberufen als Mobilitätschance: "AG mobil"

Projektdurchführung: Universität TrierFachbereich I - Pädagogikprofessur für Berufliche, Betriebliche Weiterbildung

54286 Trier
Projektleitung PROF. DR. PHILIPP GONON
Tel.: 0651/ 201 - 2379
gonon@uni-trier.de

DIPL. - PÄD. KATRIN KRAUSTel.: 0651/ 201 - 2365katrin.kraus@uni-trier.de

Mitarbeit im Projekt:
ANKE BAILE
Yanke.lauer@gmx.de

SUSANNE MÜLLER muel1112@uni-trier.de

In Zusammenarbeit mit: EURES in Grenzregionen/ TransfrontalierSaar - Lor - Lux - Rheinland - Pfalz-Koordinator JOACHIM GEPPERTEURES Institut SLLR / MKW GmbHRing am Gottwill 18
D-66117 SaarbrückenTel.: 0681 / 95447 - 0jgeppert@eures-sllr.org
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