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"Vivo - Kippleuchte" gewinnt 1. Preis beim Wettbewerb "Straußenei-Leuchten"

11.03.2004 - (idw) Fachhochschule Potsdam

Marco Schölzel gewann mit seinem Entwurf "Vivo" den Wettbewerb "Lichtobjekte aus Straußeneiern gestalten", den die Firma EOLUX Leuchten GmbH am Fachbereich Design der Fachhochschule Potsdam ausgelobt hatte.


1. Preis Marco Schölzel
Vivo - die Kippleuchte Der ausgezeichnete Entwurf ist eine Kippleuchte, die das Straußenei in seiner ursprünglichen Form erhält. Wird das Ei leicht gekippt, schaltet sich die Tischlampe mit einem Neigungsschalter ein bzw. aus. Der Boden des Straußeneis ist so schwer, dass sich die Lampe immer nach oben richtet und das Straußenei aufrecht steht. "Vivo", zusammengesetzt aus Vibration und ovo, das Ei, überzeugte die Jury durch seine Schlichtheit, die Reduktion auf das Wesentliche, die einfache Technik und die Präsentation. Marco Schölzel, der den 1. Preis in Höhe von 350,- Euro erhielt, studiert im 5. Semester Produktdesign am Fachbereich Design der Fachhochschule Potsdam.

Den zweiten Preis zu je 200,- Euro teilen sich Pierre Nilsson, Studiengang Produktdesign, und die Existenzgründergruppe "Freybeuter". An seinem Entwurf "Global Pleier" hob die Jury insbesondere den Gestaltungsaspekt hervor. Nilsson geht von der Zerbrechlichkeit des Eis aus, das am besten zwischen Daumen und Zeigefinger zu halten ist. Entsprechend gestaltete er die "Griffe", die diese Wandleuchte halten.

Die "Freybeuter" Stefan Charné, Produktdesign, sowie Michl Barth, Björn Gripinski und André Henze, die Kommunikationsdesign studieren, präsentieren drei Entwürfe. In dem Entwurf "KlarheitKühleStil.AuraArchitektur.OberflächeGeometrie" setzen sie auf den Kontrast zwischen Beton und Natur: das Straußenei wird schräg in einen Betonwürfel eingefügt, der sowohl als Wand-, wie auch als Tischleuchte funkioniert; beispielsweise geeignet, einen Hotelflur dezent zu beleuchten. Der Entwurf "Lobby+Lounge" reiht die Eier als Perlenkette, als einzelner Strang oder als Paravent, der den Empfang eines Hotels zieren oder ordnen könnte. Der dritte Entwurf "Garten" bettet das Ei auf einen Bambusstock oder Filigran-Metallstab, versehen mit einem Erdspieß.

Steffen Sendowski von der Firma EOLUX Leuchten GmbH zeigte sich begeistert von den Wettbewerbsbeiträgen: "Insbesondere die drei ausgezeichneten Entwürfe haben die Jury durch ihre kreative Gestaltung und innvative Idee sehr beeindruckt. Unser Ziel, mit dem Wettbewerb die Vielfalt unserer Produktpalette zu bereichern, wurde auf jeden Fall erreicht.". Die Firma Eolux Leuchten GmbH ist ein kleines Familienunternehmen mit Sitz in Darritz. Der Firmenname ist Programm: Eolux - ex ovo lux (lat.), aus dem Ei das Licht. Das Unternehmen vertreibt sehr erfolgreich Lichtobjekte aus Straußeneiern über das Internet.

Neun StudentInnen des Fachbereichs Design beteiligten sich mit 11 Entwürfen an dem Wettbewerb. Der Jury gehörten an Marcus Bahra, Ecke Design, Prof. Hundertpfund, FHP, Fachbereich Design, Martin Wallroth, MawaDesign GmbH, Britta Hölzemann, Zeitschrift "Licht" und Steffen Sendowski, Firma EOLUX Leuchten GmbH.

Hinweis:
Nähere Informationen erhalten Sie bei Frau Ulrike Weichelt, Transferstelle der FH Potsdam, Tel. 0331 580-1062, e-mail weichelt@fh-potsdam.de.

Medieninformationen und Veranstaltungshinweise der FH Potsdam können Sie auch im Internet abrufen: http://www.fh-potsdam.de
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