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Geschärfter Blick ins kranke Gehirn

18.03.2004 - (idw) Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Neue Generation von PET-Geräten ermöglicht Früherkennung von neurodegenerativen Leiden wie Alzheimer-Demenz

Die frühe Diagnose von Alzheimer-Demenz und anderen Erkrankungen des Gehirns ist von großer Bedeutung, seitdem neue Wirkstoffe verfügbar werden, die helfen könnten, den Verlauf dieser anderenfalls unaufhaltsamen Krankheit zu verlangsamen. Neue Studien haben jetzt gezeigt, dass die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) das derzeit am besten geeignete Werkzeug für eine solche Diagnose, vor allem in der Anfangsphase von Krankheiten, sein kann (vgl. u.a. The Journal of Nuclear Medicine, März 2004). Grundlage dafür ist eine neue Generation von PET-Scannern, die von Wissenschaftler und Techniker der Firma CPS Innovations, Knoxville, TN, USA, und des Kölner Max-Planck-Instituts für neurologische Forschung in mehrjähriger Zusammenarbeit entwickelt wurde. Dank leistungsfähigem Detektormaterial und innovativer Registrierelektronik erreicht diese ohnehin sehr genaue Methode ein noch besseres räumliches Auflösungsvermögen bei hoher Sensitivität. Die neue Technik sowie ihr Einsatz bei der Untersuchung funktioneller, biochemischer und molekularer Vorgänge in der experimentellen und klinischen Hirnforschung wird beim 4. Kölner PET-Symposium (18. - 23. März 2004) vorgestellt.
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