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Zur Einrichtung eines europäischen Hochschulraumes: Stellungnahme der Dt. Physikal. Gesellschaft

23.03.2004 - (idw) Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG)

Die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) unterstützt den Bologna-Prozess, der bis zum Jahre 2010 zum Aufbau eines europäischen Hochschulraumes und zu vergleichbaren Studienabschlüssen in Europa führen soll. Im Zusammenhang mit dem Bologna-Prozess werden zweistufige Studiengänge mit dem Abschluss Bachelor und Master eingeführt. Die DPG gab diese Resolution zum Auftakt ihrer Jahrestagung bekannt, die vom 22. bis 26. März an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität stattfindet.

Die Reform von Physik-Studiengängen muss sich an den Zielen und den Inhalten der national und international bewährten Diplomstudiengänge orientieren. Die DPG begrüßt die Einführung von konsekutiven Studiengängen in der Physik, wenn sie wissenschaftsorientierte Exzellenzkriterien erfüllen und insgesamt zu einem Mehrwert gegenüber bisherigen Diplomstudiengängen führen.

Die DPG unterstützt die Konferenz der Fachbereiche Physik (KFP) an den deutschen Universitäten, die derzeit Empfehlungen zum wissenschaftlichen Inhalt und zur Struktur von Bachelor- und Masterstudiengängen erarbeitet. In diesem Zusammenhang unterstützt die DPG die KFP-Forderung nach einer 12-monatigen Abschlussarbeit (Masterarbeit) als wesentlicher Bestandteil einer Physikausbildung.
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