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20 Jahre WHU - Workshop Internationalität

25.03.2004 - (idw) Wissenschaftliche Hochschule für Unternehmensführung, Otto-Beisheim-Hochschule

20 Jahre WHU - Workshop Internationalität

Vallendar, 24. März 2004. Die WHU feiert in diesem Jahr ihr 20jähriges Bestehen. Die Hochschule nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, mit Vertretern anderer Hochschulen und Repräsentanten der Wirtschaft über die vier Grundprinzipien ihres Leitbildes zu diskutieren. Im Mittelpunkt des am 24.und 25. März stattfindenden Workshops steht die Internationalität des Studiums. Eine entsprechende Veranstaltung zur "Persönlichkeitsentwicklung für Studierende" wurde bereits im Januar mit großem Erfolg durchgeführt. Workshops zum "Praxisbezug von Forschung und Lehre" und zur "Technikorientierung für Betriebswirte folgen im September bzw. November.

Internationalität zieht sich wie ein roter Faden durch das Studium an der WHU. So verbringt jeder Studierende zwei Semester seines Studiums an verschiedensprachigen Auslandshochschulen. Hierfür hat die WHU ein Kooperationsnetz mit zur Zeit 134 Hochschulen aufgebaut. Keine andere deutsche Fakultät verfügt auch nur annähernd über so viele aktive, fachbezogene Partnerschaften mit anderen Hochschulen. Auf die Qualität der Partner legt die WHU besonderen Wert. So kooperieren beispielsweise 17 der 30 Top Business Schools der USA mit der WHU.

Wechselseitige Qualitätssicherung wird insbesondere durch international bekannte und anerkannte Gütesiegel für Hochschulen erleichtert. So ist im vergangenen Jahr der WHU als bislang einziger deutscher Hochschule das international renommierte EQUIS-Gütesiegel der European Foundation for Management Development zum zweiten Mal verliehen worden. Im Selbstevaluierungsbericht hat die Hochschule detailliert darüber Rechenschaft abgelegt, wie die praktische Umsetzung des Prinzips Internationalität hinsichtlich der Studierenden, der Lehrenden und der Ausgestaltung der einzelnen Programme zu verstehen ist.

Nach einer Umfrage des FAZ-Hochschulanzeigers arbeitet bereits jeder zweite Ehemalige der WHU bei einem nicht deutschen Unternehmen. Etwa 20 Prozent aller Absolventen sind im Ausland tätig. "Ganz offensichtlich ist es uns in den vergangenen 20 Jahren gelungen, unsere Studierenden auf die Arbeitswelt einer zunehmend globalisierten Wirtschaft vorzubereiten", betonte WHU-Rektor, Prof. Dr. Dr. h. c. Klaus Brockhoff heute bei der Eröffnung des Workshops.

Trotz dieser Erfolge stellt die WHU beim heutigen Workshop die Frage, ob die ursprünglich einmal unter dem Prinzip Internationalität verstandenen Inhalte noch zeitgemäß sind oder an neue Rahmenbedingungen angepasst werden müssen. Dabei wird z. B. auch das nach dem "Bologna-Prozess" vorgesehene sukzessive Ersetzen der bisherigen Diplom-Abschlüsse durch Bachelor- und Masterexamen eine Rolle spielen.
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