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Labor, Technik, Verwaltung, Öffentlichkeitsarbeit: Girls´ Day im RKI

01.04.2004 - (idw) Robert Koch-Institut

Das Robert Koch-Institut nimmt erstmals am Girls´ Day teil und bietet insgesamt etwa sechzig Schülerinnen die Möglichkeit zu Einblicken in die Berufsfelder eines Forschungsinstitutes. Der Girls´ Day oder "Mädchen-Zukunftstag" ist für Schülerinnen der Klassen 5 bis 10 gedacht und findet am Donnerstag, dem 22. April 2004 statt, Beginn im Robert Koch-Institut ist 9.30 Uhr (Ende gegen 12.30 Uhr). Ziel des von zwei Bundesministerien unterstützten Girls´ Day ist es, Kontakte herzustellen, die für die berufliche Zukunft der Mädchen hilfreich sein können. Nach wie vor entscheiden sich Mädchen im Rahmen ihrer Ausbildungs- und Studienwahl noch immer überproportional häufig für "typisch weibliche Berufsfelder" oder Studienfächer. Damit schöpfen sie ihre Berufsmöglichkeiten nicht voll aus, und den Betrieben und Einrichtungen geht qualifizierter Nachwuchs verloren.

Im Robert Koch-Institut, Deutschlands Bundesinstitut für Infektionsschutz und Gesundheitsberichterstattung, stehen insgesamt 16 Angebote zur Wahl. Zum Beispiel in zwei Forschungsgruppen, die bakterielle Krankheitserreger untersuchen: Yersinia ist eine Gattung stäbchenförmiger Bakterien, zu ihnen gehören auch der Erreger der Pest (Yersinia pestis) sowie zwei weitere Yersinia-Arten, die Darmkrankheiten auslösen. Die Arbeitsgruppe von Petra Dersch untersucht u.a., wie es den Krankheitserregern gelingt, in menschliche Zellen zu gelangen und die Krankheiten zu verursachen. Mit dem Bakterium Legionella pneumophila beschäftigt sich Antje Flieger. Legionellen werden über feinste Wassertröpfchen zum Beispiel von Klimaanlagen oder Whirlpools verbreitet und verursachen die Legionärskrankheit, eine atypische Lungenentzündung, die tödlich enden kann. Die Forschungsvorhaben sollen helfen, die krankmachenden Faktoren besser zu verstehen und daraus neue Therapiemethoden zu etablieren. Die weiteren Angebote in Forschungsbereichen betreffen die Vermeidung von im Krankenhaus erworbenen Infektionen durch angewandte Hygienemaßnahmen, mikrobielle Giftstoffe (Toxine), die kleinsten bekannten Viren, die sich selbständig in Säugerzellen vermehren können (so genannte porcine Circoviren) und die Situation bei meldepflichtigen Krankheiten.

Einen Einblick in die Arbeit des Bau- und Technik-Teams im Robert Koch-Institut ermöglicht Karola Klein-Mehling. Sie ist verantwortlich für die Betreuung von Bauangelegenheiten, Beratung bei der Beschaffung und Aufstellung von Anlagen oder Geräten, Koordination in technischen Angelegenheiten einschließlich Planung und Beratung bei der Gestaltung von Spezialräumen. Besuchen können die Schülerinnen auch Photolabor, Buchbinderei, Benutzerbetreuung für Informationstechnik, Pressestelle, eine der beiden Zeitschriften-Redaktionen im RKI, Internet-Redaktion, Bibliothek sowie Museum, Archiv und Mausoleum. Informationen und persönliche Erfahrungen über Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten in einer öffentlichen Verwaltung und über die Verwaltungsaufgaben in einem Forschungsinstitut gibt es aus erster Hand bei der Leiterin des Personalreferates bzw. der Leiterin der Abteilung Zentrale Verwaltung.

Anmeldung und ausführliches Programmangebot unter www.girls-day.de

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Herausgeber:
Robert Koch-Institut
Pressestelle
Nordufer 20
13353 Berlin

Tel.: 01888-754-2239
Fax: 01888-754-2265
E-Mail: presse@rki.de
www.rki.de
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