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Leopoldina-Symposium "Science and Music - The Impact of Music" 13. - 15. Mai 2004 in Halle/Saale

22.04.2004 - (idw) Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina

Auf Einladung der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina und der Heidelberger Akademie der Wissenschaften kommen in Halle/Saale aktive Musiker, zeitgenössische Komponisten, Musikwissenschaftler, Naturwissenschaftler, Physiker, Physiologen und Psychologen zu einem internationalen Symposium zusammen.

Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina hat sich mit dem internationalen Symposium zum Thema "Science and Music - The Impact of Music" etwas ganz Besonderes vorgenommen. Die eingeladenen Redner beschreiben mit Beiträgen aus der Akustik, der Physiologie und der Psychologie, wie wir uns heute die Hervorbringung, Übertragung und Wahrnehmung von Musik vorstellen. Musiker, Komponisten und Musikwissenschaftler werden die Anwendung wissenschaftlicher Verfahren und neuer Techniken in der zeitgenössischen Musik diskutieren. Dies ist ein auch für die Leopoldina äußerst interdisziplinäres Thema und damit ein Experiment, ob alle Beteiligten eine gemeinsame Sprache finden werden.

Folgende aktiv Mitwirkende konnten für das Symposium gewonnen werden:
·Auhagen, Wolfgang (Professor für Musikwissenschaft, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
·de la Motte-Haber, Helga (Professorin für Musikwissenschaft, Technische Universität Berlin)
·Dosch, H. Günter (Professor für theoretische Physik, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)
·Gembris, Heiner (Professor für Musikpädagogik und Musikpsychologie, Universität Paderborn)
·Hajdu, Georg (Komponist und Professor für multi-mediale Komposition, Hochschule für Musik und Theater Hamburg)
·Kölsch, Stefan (Psychologe und Soziologe, Max-Planck-Institut für kognitive Neurowissenschaften Leipzig)
·Parncutt, Richard (Professor für Musikwissenschaft, Karl-Franzens-Universität Graz, Österreich)
·Patterson, Roy Dunbar (Psychologie-Professor, Cambridge University, Großbritannien)
·Ruschkowski, André (Komponist und Professor für elektronische Musik, Universität Mozarteum Salzburg, Österreich)
·Schroeder, Manfred (Professor für Physik, Georg-August-Universität Göttingen)
·Specht, Hans-Joachim (Professor für Physik, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)
·Stahnke, Manfred (Professor für Computer-Musik, Hochschule für Musik und Theater Hamburg)
·Wogram, Klaus (Physiker, Braunschweig)

Die Initiative zu dieser Veranstaltung ging von den beiden Leopoldina-Mitgliedern, den Physik-Professoren Hans Weidenmüller, Heidelberg, und Uzy Smilansky, Rehovot, Israel, aus, die bei der Vorbereitung inhaltlich durch die halleschen Musikwissenschafts-Professoren Wolfgang Auhagen und Wolfgang Ruf unterstützt wurden.

Finanzielle Unterstützung erfahren das Symposium und die Konzerte außer von der Leopoldina und der Heidelberger Akademie der Wissenschaften vom Albert Einstein Center für Theoretische Physik des Weizmann Instituts Rehovot, Israel, und der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Essen.

Die Veranstaltung ist öffentlich, eine Anmeldung ist erforderlich, die Tagungsgebühr beträgt 50 Euro, Studenten 25 Euro.

Veranstaltungsort des Symposiums:
Vortragsgebäude der Leopoldina
Emil-Abderhalden-Str. 36
D-06108 Halle/Saale

Konzerte im Rahmen des Symposiums:

Das Symposium wird am 13. Mai 2004 um 20.00 Uhr mit einem Konzert von SCHOLA HEIDELBERG und ensemble aisthesis (Leitung Walter Nußbaum) eröffnet und am 15. Mai 2004 um 20.00 Uhr mit einem Konzert des Ensemble WireWorks (Leitung Jennifer Hymer und Georg Hajdu) beendet.

Programm der beiden Konzerte:

Donnerstag, 13. Mai 2004, um 20.00 Uhr
·SALVATORE SCIARRINO (* 1947) "Cantare con Silenzio" (1999) für 6 Stimmen, Flöte, Schlagzeug und Elektronik
·LUIGI NONO (1924-1990) "Polifonica, Monodia, Ritmica" (Urfassung 1951) für Ensemble
·IANNIS XENAKIS (1922-2001) "N'SHIMA" (1975) für 2 Stimmen, 2 Hörner, 2 Posaunen und Violoncello
Die Moderation der einzelnen Stücken übernimmt Professor Rudolf Frisius, Karlsruhe.

Samstag, 15. Mai 2004, 20.00 Uhr
·GEORG HAJDU (* 1960) "Eine andere Sprache sprechen" (1998) für Mezzosopran, Harfe, Klavier und Elektronik
·MANFRED STAHNKE (* 1951) "Partch Harp" (1987-1989) für Harfe und Synthesizer
·MANFRED STAHNKE (* 1951) "Pocket Musicbox" (2004) für 2 Keyboards, 1 oder 2 Percussionisten, Harfe
·HANNA KULENTY (* 1961) "Asjaawaa" (2001) für Ensemble
·GEORG HAJDU (* 1960) "Sleeplessness" (1988-1997) für Flöte

Veranstaltungsort der beiden Konzerte:
Freylinghausen-Saal der Franckeschen Stiftungen zu Halle, Franckeplatz 1,
D-06110 Halle/Saale

Beide Konzerte sind öffentlich und kostenfrei zugänglich. Gäste sind herzlich willkommen.

Zur Akademie Leopoldina:
Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina (gegründet 1652 in Schweinfurt) mit Sitz in Halle an der Saale (seit 1878) ist eine überregionale Gelehrtengesellschaft mit gemeinnützigen Aufgaben und Zielen. Sie ist die älteste naturwissenschaftliche Akademie in Deutschland. Sie trägt durch die Jahresversammlungen, fachspezifische Meetings und Symposien, monatliche Vortragssitzungen und die vielfältigen persönlichen Kontakte der Mitglieder "zum Wohle des Menschen und der Natur" bei.

Ihr gehören etwa 1 100 Mitglieder in aller Welt an. Drei Viertel der Mitglieder kommen aus den Stammländern Deutschland, Schweiz und Österreich, ein Viertel aus weiteren ca. 30 Ländern. Zu Mitgliedern werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus naturwissenschaftlichen und medizinischen Disziplinen sowie aus den Kultur- und den empirischen Geistes- und Sozialwissenschaften gewählt, die sich durch bedeutende Leistungen ausgezeichnet haben. Unter den derzeit lebenden Nobelpreisträgern sind 35 Mitglieder der Leopoldina.

Die Leopoldina wird von einem ehrenamtlichen Präsidium geleitet. Präsident ist Prof. Dr. Volker ter Meulen, klinischer Virologe und Immunologe aus Würzburg. Vizepräsidenten sind der Psychologie-Professor Dr. Paul B. Baltes (Berlin), der Virologie-Professor Dr. Harald zur Hausen (Heidelberg) und die beiden Chemie-Professoren Dr. Gunter S. Fischer (Halle/Saale) und Dr. Ernst-Ludwig Winnacker (München). Letzterer ist zugleich Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft in Bonn.

Die laufenden Geschäfte der Leopoldina führt eine Generalsekretärin, die Neurobiologie-Professorin Dr. Jutta Schnitzer-Ungefug. Die Leopoldina erhält ihre finanziellen Zuwendungen für die satzungsgemäßen Aufgaben zu 80 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und zu 20 Prozent vom Land Sachsen-Anhalt.

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