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Hochschulranking: Spitzenplätze für Siegener Studiengänge

23.04.2004 - (idw) Universität Siegen

"Ich empfinde es als sehr erfreulich, dass unsere Studierenden uns nach wie vor gute bis sehr gute Noten bei der Bewertung ihrer persönlichen Studiensituation geben. Dies zieht sich wie ein roter Faden durch alle Rankings, seitdem der SPIEGEL 1989 erstmals eine Hitliste der Universitäten in Deutschland veröffentlicht hat" so die Rektorin der Universität Siegen, Prof. Dr. Theodora Hantos in einer ersten Stellungnahme zum neuesten im Auftrag des STERN vom "Centrum für Hochschulentwicklung (CHE)" erstellten fächerbezogenen Hochschulranking.
Im "Fach zu Fach-Vergleich" ist die Universität Siegen in der Kategorie "Gesamturteil der Studierenden" fünfmal (Anglistik - Magister + Lehramt, Germanistik, Informatik, Politologie) in der Spitzengruppe und sechsmal im Mittelfeld platziert, und es gibt keinen Ausreißer nach unten. Auch bei der Einwerbung von Drittmitteln für die Forschung ist die Universität Siegen dreimal (Erziehungswissenschaften, Geschichte, Physik) in der Spitzengruppe präsent. Bei den Lehramtsfächern ist die Siegener Anglistik gleich in allen vier Wertungskategorien(Gesamturteil Studierende, Studienorganisation, Kontakt zu den Lehrenden, Bibliotheksausstattung) Spitze.
Bei den Fächern, die bereits in den vergangenen Jahren im Ranking vertreten waren, zeichnen sich im Maschinenbau und in der Betriebswirtschaftslehre Verbesserungstendenzen z.B. beim Gesamturteil der Studierenden und bei der Drittmitteleinwerbung ab. Maßnahmen wie die Einrichtung von Tutoren- und Mentorenprogrammen oder die Profilbildung in der Forschung machen sich offenbar auch bei den Bewertungen bemerkbar.
Ungereimtheiten und Fragen zur Vorgehensweise beim Ranking bleiben dennoch: Warum wird z.B. in der Forschung mal die Höhe der Drittmitteleinwerbungen, mal die Zahl von Promotionen pro Professorin/Professor als Maßstab genommen? (Auf diese Weise werden z. B. die Drittmittel des Siegener Forschungskollegs "Medienumbrüche" nur zum Teil berücksichtigt) Was ist die Kategorie "Professorentipp" wert, wenn bei einer Universität vier Bewertungskriterien auf "rot" stehen und nur der Tipp im "grünen Bereich" liegt? Die Kenntnisse der Kolleginnen/ Kollegen über die tatsächliche Situation ihres Faches an den anderen Hochschulen sind wohl doch eher oberflächlicher Natur. Immerhin, die Bewertungsskala des CHE berücksichtigt mehrere Kriterien und versucht so, der Realität an den Universitäten und Fachhochschulen zumindest nahe zu kommen.
"Bei der aktuellen Diskussion um Elite-Universitäten oder Exzellenzzentren stehen wir mit unserem Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften in vorderster Linie, sowohl was die Zufriedenheit der Studierenden als auch was die Einwerbung von Forschungsmitteln angeht. Auch die Fächer Chemie und Physik können in ihren profilbildenden Forschungsfeldern in der ersten Liga mitspielen und die stark anwendungsorientierte Forschung in den Erziehungswissenschaften sowieso. Das Hochschul-Ranking von CHE und STERN bestätigt darüber hinaus auch die von Rektorat und Senat verabschiedete Struktur- und Entwicklungsplanung der Universität Siegen bis 2010. Die profilbildenden Bereiche in Lehre und Forschung bewegen sich im Vergleich mit den anderen Universitäten überwiegend im Spitzen- und im Mittelfeld der Bewertungen. Das Ziel unserer Planungen, "Stärken zu stärken", setzt an den richtigen Stellen an und wird bei erfolgter Umsetzung unsere Situation im nationalen und internationalen Wettbewerb der Hochschulen weiter verbessern", so ein erstes Fazit der Rektorin.

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