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Neues Graduiertenkolleg "Interkulturelle Kommunikation - Interkulturelle Kompetenz"

24.04.2004 - (idw) Kulturwissenschaftliches Institut

Vorträge von Peter Burke und Jürgen Straub zur Eröffnung des neuen Graduiertenkollegs im KWI, Essen

Das Kulturwissenschaftliche Institut, Essen lädt zur offiziellen Eröffnung des neuen Graduiertenkollegs ein. Das Graduiertenkolleg "Interkulturelle Kommunikation - Interkulturelle Kompetenz" ist ein Kooperationsprojekt des Kulturwissenschaftliches Instituts, der Technischen Universität Chemnitz und der Hans-Böckler-Stiftung. Die Eröffnungsvorträge finden am Mittwoch (28.4.2004) und am Donnerstag (29.4.2004) jeweils um 18.00 Uhr im KWI statt:

Mittwoch, 28.4.2004, 18.00 Uhr
Circularities in Intercultural Communication
Ein Vortrag von Prof. Dr. Peter Burke (University of Cambridge) mit einer Einführung von Prof. Dr. Jörn Rüsen (Kulturwissenschaftliches Institut, Essen)

Donnerstag, 29.4.2004, 18.00 Uhr
Interkulturelle Kompetenz
Ein Vortrag von PD Dr. Jürgen Straub (Technische Universität Chemnitz)


Zu den Zielen des Graduiertenkollegs "Interkulturelle Kommunikation - Interkulturelle Kompetenz":
Interkulturelle Kommunikation ist heute fester Bestandteil der alltagsweltlichen Praxis komplexer Gesellschaften. Die herausragende gesellschaftliche Relevanz dieses Themas ist in einer Welt, die zunehmend durch interkulturelle Begegnungen und Konflikte geprägt ist, längst unbestritten.
Interkulturelle Kompetenz wird in vielen Berufszweigen zu den Schlüsselqualifikationen gezählt. In Gesellschaften, in denen kulturelle Pluralität, Andersheit und Fremdheit einen wesentlichen Aspekt ihrer differentiellen Struktur darstellen, ist interkulturelle Kompetenz kein marginales Attribut der Praxis einiger weniger Experten mehr.
Die Arbeit des Graduiertenkollegs will innovative Beiträge zur Analyse von Potentialen und Problemen interkultureller Kommunikation liefern. Dabei wird eine Klärung des zentralen Konzepts der interkulturellen Kompetenz nicht von isoliert gesehenen philosophischen bzw. fachwissenschaftlichen Analysen erwartet, sondern von einer interdisziplinären, empirisch fundierten Begriffsbildung, die die differentielle Semantik "interkultureller Kompetenz" an die erfahrungswissenschaftliche Erforschung spezieller Handlungsfelder bzw. Lebensbereiche koppelt.


Beide Veranstaltungen sind öffentlich, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.Weitere Informationen erhalten Sie unter www.kwi-nrw.de oder unter der Telefonnummer 0201/7204-160.
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