DRG und Patient - eine feindliche Übernahme? - Ressourcenbewusstsein unter neuen Rahmenbedingungen27.04.2004 - (idw) Westsächsische Hochschule Zwickau (FH)
3. Zwickauer Scheffelberg-Podium "Gesundheitsmanagement" Am Freitag, dem 7. Mai 2004, findet ab 13.00 Uhr das 3. Scheffelberg-Podium "Gesundheitsmanagement" der Westsächsischen Hochschule Zwickau zum oben genannten Thema statt. Tagungsort ist der Hörsaal 1 auf dem Campus Scheffelstraße 39. Veranstalter sind zusammen mit dem Fachbereich Gesundheits- und Pflegewissenschaften der Hochschule die Techniker Krankenkasse und das Gemeinnützige Bildungsinstitut Campus Concept e. V. Anliegen des Podiums ist es, aktuelle Themen des Gesundheitswesens und der Gesundheitspolitik zwischen Partnern aus verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens zu diskutieren. Als Referenten zu den vorgesehenen Themen - Ökonomisierung und / oder Patientenorientierung - Qualitätsentwicklung unter DRG - Bedingungen - Zentralisierung und Regionalisierung unter DRG-Bedingungen - Auswirkungen auf Folgeeinrichtungen und Schnittstellenmanagement - Service - Optimierung konnten ausgewiesene Fachleute aus Praxis und Theorie gewonnen werden (vollständiges Programm nebst Referenten als Anlage). Die Erfahrungen nach Einführung der DRG's sind in vielen Einrichtungen ambivalent. Während ein steigendes Kostenbewusstsein, das Nachdenken über die Ökonomie des Mitteleinsatzes und die Effizienz von Abläufen in vielen Einrichtungen durchaus positive strukturelle Entwicklungen in Gang setzen und auch Reserven zutage fördern, wird der damit einhergehende Verwaltungsaufwand und das Eindringen einer (einseitig) ökonomischen Logik in die Gesundheitsversorgung von vielen Mitarbeitern und Führungskräften als Problem angesehen. Um einer Verselbständigung ökonomischer Logiken entgegenzuwirken, braucht es einen klaren Fokus auf das eigentliche Ziel der Gesundheitsversorgung: eine hohe Qualität der Behandlung und Betreuung von kranken bzw. pflegebedürftigen Menschen. Wie ökonomische und strukturelle Prozesse unter DRG-Bedingungen im Dienst des Patienten entwickelt werden können und welche Möglichkeiten einer patientenorientierten Behandlung und Qualitätsentwicklung Einrichtungen haben, soll im diesjährigen Podium aus der Perspektive unterschiedlicher Akteure diskutiert werden. Wir laden die Medien zu diesem Podium recht herzlich ein. Kontaktadresse: Westsächsische Hochschule Zwickau (FH) Fachbereich Gesundheits- und Pflegewissenschaften Dekanin Prof. Dr. Ute Rosenbaum Tel. : (0375) 536 3259 E-mail: FB.GP@fh-zwickau.de gez. Dr. Solondz
Anlage: Programm 3. Zwickauer Scheffelberg - Podium "Gesundheitsmanagement" DRG und Patient - eine feindliche Übernahme? Ressourcenbewusstsein unter neuen Rahmenbedingungen Termin: Freitag, 7. Mai 2004, Beginn 13:00 Uhr Tagungsort: Westsächsische Hochschule Zwickau, Campus Scheffelstraße 39, Hörsaal 1
Themen: - Ökonomisierung und / oder Patientenorientierung - Qualitätsentwicklung unter DRG - Bedingungen - Zentralisierung und Regionalisierung unter DRG - Bedingungen - Auswirkungen auf Folgeeinrichtungen und Schnittstellenmanagement - Service - Optimierung Tagungsprogramm
Moderation: B. Mitzscherlich (Zwickau) 13:00 Uhr Eröffnung, Grußwort des Rektors der Westsächsischen Hochschule Zwickau Karl-Friedrich Fischer 13:20 Uhr Auswirkungen der Gesundheitsreform auf Versicherte und Patienten Norbert Klusen (Hamburg) 14:00 Uhr Jedes Krankenhaus hat mindestens 20% Reserven! DRG`s als Grundlage zur Qualitätsentwicklung. Angelika Hausen (Hannover) 14:30 Uhr Alternativen sind machbar. Patientenorientierte Versorgung unter DRG-Bedingungen in einem anthroposophisch orientierten Allgemeinkrankenhaus. Roland Bersdorf (Berlin) 15:00 - 15:30 Uhr Kaffeepause 15:30 Uhr DRG`s - Gewinn an Rationalität - Verlust an Beziehung? Das neue Krankenhausfinanzierungssystem aus Sicht einer psychiatrischen Abteilung an einem regionalen Allgemeinkrankenhaus Dyrk Zedlick (Glauchau) 16:00 Uhr Strategische Personalstrukturanpassung "Fit im Umgang mit Veränderungen" Konrad Schumann (Chemnitz) 16:30 Uhr Auswirkungen der DRG - Einführung auf den Pflegebedarf in Folgeeinrichtungen der stationären Altenpflege Karla McCabe (Zwickau) 16:50 Uhr Wirtschaftlichkeit im Dienst des Patienten-Ressourcen-bewusstseins als Grundlage patientenorientierten Gesundheitsmanagements Ute Rosenbaum (Zwickau) 17:20 Uhr Abschlussdiskussion Referenten
Dr. med. Roland Bersdorf Geschäftsführer des Gemeinschaftskrankenhauses Havelhöhe Berlin Diplom-Pflegewirtin Karla McCabe Absolventin des Studienganges Pflegemanagement an der Westsächsischen Hochschule Zwickau Krankenschwester Prof. Dr. Karl-Friedrich Fischer Rektor der Westsächsischen Hochschule Zwickau Angelika Hausen Pflegedirektorin Klinikum Hannover Akademische Qualitätsmanagerin im Gesundheitswesen Prof. Dr. Beate Mitzscherlich Lehrgebiet Pflegeforschung, Fachbereich Gesundheits-und Pflegewissenschaften der Westsächsischen Hochschule Zwickau Prof. Dr. Norbert Klusen Vorsitzender des Vorstandes der Techniker Krankenkasse Hamburg Stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums der Westsächsischen Hochschule Zwickau Prof. Dr. Ute Rosenbaum Dekanin des Fachbereichs Gesundheits- und Pflegewissenschaften der Westsächsischen Hochschule Zwickau Konrad Schumann Pflegedirektor des Klinikum Chemnitz 1. Vorsitzender der BALK e. V. Dr. med. Dyrk Zedlick Chefarzt der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie am Kreiskrankenhaus "Rudolf Virchow" in Glauchau
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