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Schader-Preis 2004 für Bernd Raffelhüschen

29.04.2004 - (idw) Schader-Stiftung

Hohe Auszeichnung für Freiburger Wirtschaftswissenschaftler

Professor Dr. Bernd Raffelhüschen erhält den Schader-Preis 2004. Der Schader-Preis gilt als der höchstdotierte Preis für Gesellschaftswissenschaftler in Deutschland. Er wird als Auszeichnung für besondere Verdienste um die Praxisorientierung der Gesellschaftswissenschaften verliehen. Der Preis wird am 29. April bei einem Festakt in Darmstadt übergeben.

Mit dem Schader-Preis zeichnet die Schader-Stiftung Gesellschaftswissenschaftler aus, die aufgrund ihrer wissenschaftlichen Leistung und durch ihr Engagement im Dialog mit der Praxis Beiträge zur Lösung gesellschaftlicher Probleme geleistet haben. Das trifft für den diesjährigen Preisträger Professor Dr. Bernd Raffelhüschen in besonderer Weise zu.

Bernd Raffelhüschen (Jahrgang 1957) ist Professor für Finanzwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und Professor für Finanzwissenschaft an der Universität Bergen in Norwegen. Vor kurzem erhielt er den Ruf als Präsident des Instituts für Wirtschaftswissenschaften Halle (IWH).

Raffelhüschen gehört zu den ausgewiesenen Fachleuten in der aktuellen und für unsere Gesellschaft existentiellen Diskussion über die Finanzierung unserer sozialen Sicherung. Mit der "Generationenbilanz" will er Nachhaltigkeitslücken" im Sicherungssystem aufzeigen, die der Generationenvertrag aufgrund der Überalterung unserer Gesellschaft für künftige Generationen schafft.

Das besondere Verdienst von Raffelhüschen sind nach Auffassung des Preisgerichts seine vielfältigen Bemühungen, wissenschaftliche Einsichten zu einem gesellschaftspolitisch aktuellen und umstrittenen Thema allgemeinverständlich "an den Mann zu bringen". Seine mediale Präsenz mit dem Ziel, Wissenschaft für die politische Praxis nutzbar uns für den Bürger verständlich zu machen, ist in Deutschland immer noch eine Seltenheit und für das Bild eines seriösen Wissenschaftlers - zu Unrecht - fast noch ein Makel.

Der Schader-Preis wird jährlich von der Schader-Stiftung verliehen und ist mit 15.000 EUR dotiert. Preisgericht ist das Kuratorium der Stiftung. Zu den bisherigen Preisträgern zählen unter anderem Hartmut Häußermann und Walter Siebel (2003), Fritz W. Scharpf (2002), Peter Graf Kielmansegg (2001), Meinhard Miegel (2000) und Renate Mayntz (1999).

Die Darmstädter Schader-Stiftung fördert den Dialog zwischen Gesellschaftswissenschaften und Praxis.
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