Abteilung für Allgemeine Klinische und Psychomatische Medizin in neue Medizinische Klinik umgezogen03.05.2004 - (idw) Universitätsklinikum Heidelberg
Weiterführung der Psychosomatik-Tradition Ludolf Krehls: " Wir behandeln nicht Krankheiten, sondern kranke Menschen" / Angebot an Sprechstunden erweitert
Der Ärztliche Direktor, Prof. Dr. Wolfgang Herzog, bei der Visite
Mitarbeiter auf der neuen Station Siebeck
Die Abteilung Innere Medizin II der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg ist Ende April 2004 als zweite klinische Abteilung in den Neubau im Neuenheimer Feld 410 umgezogen. Die Psychosomatik-/Psychotherapie-Station der Abteilung bleibt im Areal des Altklinikums; sie ist dort in der Luisenheilanstalt (Luisenstraße) untergebracht. Die in Deutschland einmalige klinische Abteilung mit dem Schwerpunkt "Allgemeine Klinische und Psychosomatische Medizin" setzt beispielhaft die psychosomatische Tradition der Heidelberger Medizin aus dem 20. Jahrhundert fort. Ihr Ziel ist es, eine bio-psycho-soziale Sichtweise bei allen internistischen Patienten in Diagnostik und Therapie zu verwirklichen sowie spezielle psychosomatische Erkrankungen wie Essstörungen, funktionelle Störungen und Schmerzstörungen zu behandeln.Dies gilt auch für Symptome und Beschwerden durch Stress. Gemäß dem Motto Ludolf Krehls, "Wir behandeln nicht Krankheiten, sondern kranke Menschen", bedeutet dies für die Patientenversorgung: Neben der körperlichen Seite wird stets der individuelle Mensch mit seinem Befinden und seiner sozialen Situation berücksichtigt. Neue Sprechstunden am Nachmittag und Abend sowie für Psycho-Kardiologie, Bio-Feed-Back und Feldenkrais-Methode Die Behandlungsangebote der Abteilung reichen von einer allgemeinen internistischen Ambulanz und Station bis hin zu spezifischen psychosomatischen und psychotherapeutischen Angeboten. 26 Ärzte und Psychologen betreuen die Patienten ambulant und stationär, für die insgesamt 47 Betten im Neubau und im Altklinikum zur Verfügung stehen. Im Jahr 2003 wurden 3.500 Patienten ambulant und 1.350 Patienten stationär auf den Stationen (nach den großen Heidelberger Psychosomatikern Siebeck und von Weizsäcker benannt, sowie Allgemeine Klinische Medizin AKM) behandelt. Neu angeboten werden Sprechstunden am Nachmittag und Abend, Sprechstunden für Patienten, bei deren Herzerkrankungen eine psycho-soziale Komponente eine Rolle spielt, sowie Sprechstunden mit Feldenkrais- und Biofeedback-Therapie. Die Medizinische Universitätsklinik Heidelberg mit ihren sieben Abteilungen und ca. 1.200 Mitarbeitern zieht von Anfang April bis Ende Juni 2004 sukzessive aus dem Areal des Altklinikums Heidelberg/Bergheim in den Neubau im Neuenheimer Feld 410, in eines der modernsten Klinikgebäude Europas, um. Es hat ca. 25.000 m2 Nutzfläche, wurde für rund 166 Millionen Euro erbaut und bietet Platz für 271 stationäre und 48 tagesklinische Betten. Ab sofort sind alle Ambulanzen der Abteilung II im 1. Obergeschoss (Ebene 01) des neuen Gebäudes geöffnet und unter der Telefonnummer 06221 / 56- 8774 (Frau Horn, Leitstelle) zu erreichen. Allgemeine Ambulanz Psychosomatische Ambulanz Ambulanz für Essstörungen Psychokardiologische Ambulanz Rheuma-/Schmerz-Ambulanz Die Stationen "Siebeck" und "von Weizsäcker" sind unter folgenden Telefonnummern erreichbar: Station Siebeck: 06221-56-8872 Station von Weizsäcker: 06221-56-8846 33 Betten auf beiden Stationen Die Psychosomatik-/Psychotherapie-Station Allgemeine Klinische Medizin in der Luisenheilanstalt: 06221-56-8892 Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. med. Wolfgang Herzog Oberärzte: Dr. med. Dipl. Psych. Michael Schwab Dr. med. Jana Jünger PD Dr. med. Peter Henningsen Rotationsoberärzte: PD Dr. Borst (Kardiologie/Pulmologie) PD Dr. Sauer (Gastroenterologie) Mitarbeiter: 15 Ärzte und Psychologen Drittmittel: 11 Ärzte und Psychologen Neue ambulante Angebote der Inneren II: Psychokardiologische Ambulanz Biofeedback-Therapie Feldenkrais-Therapie
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