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RUB-Plasmaforscher unterzeichnen Vertrag für weltweiten Verbund

08.05.2004 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Der Sonderforschungsbereich der Deutschen Forschungsgemeinschaft "Gleichgewichtsferne Plasmen" (SFB 591) und das vom Land NRW geförderte "Center of Excellence for Plasma Science and Technology (CPST)" an der RUB sind Partner eines neuen internationalen Verbundes weltweit führender Einrichtungen der Plasmaforschung und -technik. Ein entsprechendes Kooperationsabkommen schlossen die Forscher im April in Nagoya (Japan).


Die Unterzeichner des Kooperationsvertrags: v.l. Prof. Weltmann (INP Greifswald), Prof. Turner (PlasMAC Dublin), Prof. Czarnetzki (SFB591, CPST Bochum), Prof. Sugai (COE Plasma-Nano Nagoya), Dr. Landesman (LPCM Nantes), Dr. Ellingboe (PlasMAC Dublin) Bochum, 06.05.2004
Nr. 147

RUB-Plasmaforscher sind weltweit ganz vorn
Partner im internationalen Verbund Plasma Science and Technology
Führende Centers of Excellence vereinbaren Zusammenarbeit

Der Sonderforschungsbereich der Deutschen Forschungsgemeinschaft "Gleichgewichtsferne Plasmen" (SFB 591, Sprecher: Prof. Dr. Reinhard Schlickeiser, Lehrstuhl für Theoretische Physik der RUB) und das vom Land NRW geförderte "Center of Excellence for Plasma Science and Technology (CPST)" an der RUB sind Partner eines neuen internationalen Verbundes weltweit führender Einrichtungen der Plasmaforschung und -technik. Ein entsprechendes Kooperationsabkommen schlossen die Forscher im April in Nagoya (Japan). Beteiligt sind Zentren aus Japan, Frankreich, Irland, Korea, Holland und Deutschland. Deutschland ist als einziges Land gleich mit drei Zentren vertreten: Neben dem SFB und dem Center of Excellence der RUB ist auch das zur Leibnitz-Gemeinschaft gehörende "Institut für Niedertemperatur-Plasmaphysik e.V. (INP)" in Greifswald dabei.

Plasmen verstehen, Prozesse optimieren

Die moderne Plasmaphysik liefert die Grundlagen für viele Schlüsseltechnologien zur Herstellung von Hightech-Produkten. Mikroelektronische Bauteile, Hochleistungslampen, Werkzeuge mit extremer Verschleißfestigkeit und biokompatible Implantate sind nur einige Beispiele für Hightech-Produkte, bei deren Herstellung Plasmen eine entscheidende Rolle spielen. Um die Prinzipien verschiedener Plasmen besser zu verstehen und industrielle Prozesse, an denen Plasmen beteiligt sind, zu optimieren, ziehen die Forscher weltweit nun an einem Strang. Ihre enge Zusammenarbeit vereinbarten sie beim internationalen Symposium "Plasma Science and Technology" im April an der japanischen Universität Nagoya. Ziel des Abkommens ist u.a. ein verstärkter Austausch von Informationen, Wissenschaftlern und Studierenden.

Nächstes Treffen 2006 in Deutschland

Nach dem großen Erfolg des Symposiums in Japan werden sich die Centers of Excellence in zwei Jahren erneut zu einem gemeinsamen Symposium zusammenfinden. Das Treffen wird dann in Deutschland gemeinsam von den deutschen Kooperationspartnern ausgerichtet. Bis dahin sollen noch weitere Centers in die Zusammenarbeit integriert werden.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Uwe Czarnetzki, Fakultät für Physik und Astronomie der RUB, Institut für Experimentalphysik, NABF 05/693, Tel. 0234/32-27218, Fax: 0234/32-14175, E-Mail: uwe.czarnetzki@ep5.rub.de
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