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Fakultät für Gesundheitswissenschaften in Bielefeld startet den "European Master of Public Health"

08.05.2004 - (idw) Universität Bielefeld

Berufsqualifikation für den europäischen Markt

Fakultät für Gesundheitswissenschaften in Bielefeld startet den "European Master of Public Health" - Das Netzwerk der Partnerfakultäten reicht von Spanien bis Ungarn

Die Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld startet pünktlich mit der Ost-Erweiterung der Europäíschen Union mit einem neuen international orientierten Studienangebot. Zusammen mit neun anderen europäischen "Schools of Public Health" wird zusätzlich zum schon seit über zehn Jahren in Bielefeld angeboteten Abschluss Master of Public Health (MPH) jetzt der "European Master of Public Health" (EMPH) angeboten. "Ziel ist, unsere Absolventen in den Schwerpunkten Gesundheitsförderung, Prävention, Gesundheitssystemgestaltung, Gesundheitsberichterstattung, Gesundheitsmanagement, Epidemiologie, Rehabilitation und Versorgungs- und Pflegeforschung auf den Einsatz in anderen Ländern der EU vorzubereiten, so Dekan Professor Klaus Hurrelmann. "Mit unseren Partnerfakultäten in Schweden, Finnland, Dänemark, den Niederlanden, Frankreich, Spanien, Italien und Ungarn stimmen wir jeweils eine Ausbildungseinheit ab, die in jedem Land studiert werden kann. Während dieses Aufenthaltes an der Partnerhochschule werden Fähigkeiten zur vergleichenden Analyse der Gesundheitssysteme und der Versorgungsstrukturen trainiert. An den Abschlussprüfungen nimmt jeweils ein Professor oder eine Professorin von der Partnerfakultät teil."

Der nächste Ausbildungsjahrgang für den Master of Public Health und den European Master of Public Health startet an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften in Bielefeld im Oktober 2004. Bewerben können sich alle Absolventen von Bachelor-Studiengängen in Gesundheitswissenschaften und verwandten Disziplinen, aber auch Mediziner, Biologen, Pharmazeuten, Ökonomen und Sozialwissenschaftler mit traditionellen Diplomabschlüssen. Die Zulassung ist nur über eine Eignungsprüfung möglich. Die Bewerbungen sind vom 1. Juni bis zum 15. Juli 2004 im Dekanat der Fakultät für Gesundheitswissenschaften einzureichen. Informationen im Internet können unter www.uni-bielefeld.de/gesundhw eingeholt werden. Das gesamte Kursprogramm kann als pdf-Datei bezogen werden.

Bislang haben in Bielefeld schon fast 400 Studierende den international anerkannten Titel "Master of Public Health" (MPH) erworben. Viele von ihnen sind in Verbänden und Planungsorganisationen des Gesundheitswesens und in internationalen Institutionen wie der Weltgesundheitsorganisation tätig. Durch den Zusatztitel "European Master of Public Health" will die Fakultät für Gesundheitswissenschaften auf den zusammenwachsenden Markt für Gesundheitsprofessionen in Europa noch besser vorbereiten. Das Bielefelder EMPH-Zertifikat ist von der Dachorganisation der europäischen Schools of Public Health, der Association for the Schools of Public Health in the European Region (ASPHER) in Paris, autorisiert. Dieser Dachorganisation gehören neben der Bielefelder Fakultät auch die übrigen Schools of Public Health in Caltanisseta (Italien), Kopenhagen (Dänemark), Debrecen (Ungarn), Göteborg (Schweden), Granada (Spanien), Tampere (Finnland), Turin (Italien) Utrecht (Niederlande) und Lyon (Frankreich) an.

Mit dem Eintritt in das europäische Netzwerk möchte die Bielefelder Fakultät, wie Dekan Hurrelmann erklärt, ihre europäische Identität stärken. "Wir haben als eine der ersten Fakultäten in Deutschland unser gesamtes Ausbildungsprogramm auf das Drei-Schritte-Modell Bachelor-Master-Doctor umgestellt. Daneben führen wir ein Fernstudium für Berufstätige in den Gesundheitsprofessionen. Damit hat die Fakultät für Gesundheitswissenschaften in Bielefeld schon heute die Ausbildungsstruktur, die im so genannten Bologna-Protokoll der europäischen Wissenschaftsministerien als Standard für das Jahr 2010 vorgeschrieben ist. Da wir in Bielefeld nach wie vor die einzige voll ausgebaute School of Public Health in Deutschland sind, möchten wir unsere führende Position in diesem Bereich weiter ausbauen", so der Dekan.


Pressemitteilung Nr. 75/2004
Universität Bielefeld
Informations- und Pressestelle
Dr. Gerhard Trott
Telefon: 0521/106-4145/4146
Fax: 0521/106-2964
E-Mail: gerhard.trott@uni-bielefeld.de
Internet: www.uni-bielefeld.de
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