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Neue Bodenschätze im Visier: Saarbrücker Forum für Altertumskunde gegründet

29.05.2004 - (idw) Universität des Saarlandes

Zu den Bodenschätzen des Saarlandes gehören auch zahlreiche Zeugnisse der römischen und gallo-römischen Geschichte, wie sie in großangelegten Grabungsprojekten zunehmend zu Tage gefördert werden - etwa in Reinheim, Borg oder im Wareswald am Fuße des Schaumbergs. Wertvolle Unterstützung bei ihrer wissenschaftlichen Erschließung können an der Universität des Saarlandes (UdS) Lehrstühle wie die für Vor- und Frühgeschichte, Alte Geschichte und Klassische Philologie leisten. Die Studierenden dieser Fächer wiederum können in der Zusammenarbeit mit den außerhalb der Universität mit der Antike und der Vorgeschichte befassten Einrichtungen, zu denen auch das Römische Museum in Schwarzenacker, das Saarbrücker Museum für Vor- und Frühgeschichte und das Konservatoramt gehören, schon während des Studiums wichtige praktische Erfahrungen erwerben. Gute Gründe also für eine engere Vernetzung all dieser Institutionen.

Vor diesem Hintergrund initiierten die drei erwähnten Altertums-Lehrstühle der UdS, repräsentiert von Prof. Dr. Klaus Martin Girardet (Alte Geschichte), Prof. Dr. Peter Riemer (Klassische Philologie) und Prof. Dr. Rudolf Echt (Vor- und Frühgeschichte), das Saarbrücker Forum für Altertumskunde (SFA). Als einen in archäologischer Sicht begnadeten Landstrich bezeichnet Professor Echt das Saarland. Zeugnisse des klassischen Altertums vor der Haustüre zu haben, weiß auch Professor Riemer zu schätzen, für den deshalb auch nicht jede Exkursion nach Griechenland oder Italien führen muss. Die Antike als Basis des modernen Europas ins Bewusstsein zu heben, beschreibt Professor Girardet das übergreifende Ziel der neuen Einrichtung. Als Beitrag zur Erfüllung der in der in der Zielvereinbarung vom Juni 2003 zwischen Ministerium und Universität übernommenen Verpflichtung zu Dienstleistungen der Universität an das Saarland und seine kulturellen Einrichtungen ("Regionale Dienstleistungen") wollen die drei Professoren das SFA außerdem verstanden wissen.

Am 25. Mai fand an der Universität nun das erste Treffen aller im Saarland mit dem Altertum befassten Einrichtungen statt. Die Teilnehmer verabredeten eine engere Zusammenarbeit sowie ein verstärktes Transparentmachen ihrer Aktivitäten für die Öffentlichkeit. Unter anderem kamen sie überein, die Web-Seite des SFA zu einer Gesamtdarstellung all ihrer Aktivitäten und dabei insbesondere ihrer Angebote, die sich an eine breitere Öffentlichkeit richten, zu nutzen. Wer sich in Zukunft einen Überblick verschaffen möchte, was es - bezogen auf die Region - Neues an Forschungsergebnissen und Veranstaltungen aus der Antike gibt, wird fündig unter:

www.uni-saarland.de/sfa

Fragen zum Thema beantworten Ihnen
Prof. Dr. Klaus Martin Girardet, Tel. 0681 / 302-2311
Prof. Dr. Rudolf Echt, Tel. 0681 / 302-2316
Prof. Dr. Peter Riemer, Tel. 0681 / 302-2305
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