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Vom Beobachter zum Vollmitglied, Deutschlands Rolle in der UNO

29.05.2004 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

"Deutschland in den Vereinten Nationen" Ausstellung vom 7.-11. Juni an der Universität Jena, Eröffnungsrede von Alexander Graf York von Wartenburg, ehemaliger UN-Botschafter

Jena (28.05.04) Manche Jubiläen kommen auf leisen Sohlen daher, wie zum Beispiel die 30jährige Mitgliedschaft Deutschlands in den Vereinten Nationen (UN). Doch scheint dies gut zur Arbeitsweise der Weltorganisation zu passen, die sich oftmals mit vorsichtigen Schritten auf glattem diplomatischen Parkett bewegt. Mit ebenso kleinen aber konsequenten Schritten hat sich Deutschland innerhalb von 30 Jahren zum anerkannten Vollmitglied und drittgrößten Beitragszahler der Vereinten Nationen entwickelt. Dieser Entwicklung zollt eine Ausstellung Tribut, die vom 7. bis zum 11. Juni an der Friedrich-Schiller-Universität Jena gezeigt wird. Zur Ausstellungseröffnung am 7. Juni um 16.30 Uhr spricht Alexander Graf York von Wartenburg, ehemaliger Botschafter bei den Vereinten Nationen, im Hörsaal 2 (Carl-Zeiß-Str. 3). Die Ausstellung wird präsentiert von der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e. V. (DGVN) und ist von 8.30-20.00 Uhr im Foyer des Universitätsgebäudes am Ernst-Abbe-Platz zu besichtigen.

"Wir freuen uns mit Graf York von Wartenburg einen Referenten begrüßen zu dürfen, der seit der Aufnahme der damals zwei deutschen Staaten aktiv die UN-Politik Deutschlands begleitet hat", sagt Dr. Manuel Fröhlich. "Als Zeitzeuge war er in New York dabei, als erstmals die deutsche Fahne vor dem UN-Hauptquartier gehisst wurde und durch seine langjährige Arbeit in UN-Gremien verfügt er über interessantes Insiderwissen", so der Politikwissenschaftler von der Universität Jena.

Dr. Fröhlich ist Vorstandsmitglied der DGVN. Die Gesellschaft versteht sich als Bindeglied zwischen den Vereinten Nationen und der deutschen Öffentlichkeit. Sie besteht seit über 50 Jahren und verfolgt das Ziel, eine breite gesellschaftliche Basis für die Politik der Weltorganisation zu schaffen und das Bewusstsein für ihre Tätigkeiten zu schärfen. Auf 25 Tafeln dokumentiert die aktuelle Ausstellung daher sowohl historische Entwicklungen als auch den Beitrag Deutschlands zu Kernthemen der Vereinten Nationen. An einem Büchertisch präsentiert sich die DGVN mit eigenen Publikationen zur Weltorganisation.

Kontakt:
Dr. Manuel Fröhlich
Institut für Politikwissenschaft der Universität Jena
Ernst-Abbe-Platz 8, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 945433
E-Mail: Manuel.Froehlich@uni-jena.de
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