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(Traum-)Beruf Wissenschaft?

02.06.2004 - (idw) Die Junge Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Naturforsc

Unsichere Karriereaussichten, Unterfinanzierung, bürokratische Fesseln - all diesen Hemmnissen zum Trotz ist der Beruf des Wissenschaftlers immer noch einer der schönsten der Welt. Oder etwa doch nicht?

Ist die Idee vom Gelehrten, der in seiner Studierstube selbstbestimmt - und dabei sich selbst verwirklichend - forscht, endgültig passé oder war dieses Genrebild immer schon eine Illusion? Ist der Forscher heute vielleicht im wahrsten Sinne des Wortes schon jene Ich-AG, deren massenhafte Gründung zwecks (scheinbarer) Arbeitsplatzvermehrung man sich andernorts erhofft? Eine multiple Persönlichkeit, hinter deren möglichst mediengerechter Fassade sich mindestens eine Forschungs- und Entwicklungsabteilung, ein PR-Berater, ein Wissenschaftsmanager, ein Verlagsleiter mit Vertriebsaufgaben, ein Hochschuldidaktiker und meistens auch ein Sekretariat vereinen?

Die Junge Akademie und der Deutsche Studienpreis laden ein zu einem Erfahrungsaustausch in Sachen "Wissenschaftskarrieren"

am Montag, 14. Juni 2004,
um 20.00 Uhr,
in der Hörsaalruine des Berliner Medizinhistorischen Museums,
Campus Charité Mitte, Schumannstr. 20/21, 10117 Berlin,

mit
Julia Fischer, Heisenberg-Stipendiatin am Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig und Mitglied der Jungen Akademie,

Randolf Menzel, Professor für Neurobiologie an der Freien Universität Berlin und Preisträger des Körber-Peises,

Rolf Nohr, Juniorprofessor am Institut für Medienforschung an der Kunsthochschule Braunschweig und Preisträger des Deutschen Studienpreises,

Jürgen Trabant, Professor am Institut für Romanische Philologie an der Freien Universität Berlin und Rektor des Studienkollegs zu Berlin.

Unter der Gesprächsleitung von Frank Berzbach, Chefredakteur des Online-Magazins sciencegarden, berichten Forscher unterschiedlicher Generationen live aus dem "Berufsfeld Wissenschaft". Trifft sich der Blick nach vorne der jungen Generation mit dem Blick zurück der älteren auf eine lange Wissenschaftskarriere? Oder hat sich die Wissenschaftslandschaft so verändert, dass kein gemeinsames Bild zu entwerfen ist? Was ist (immer noch?) das Faszinierende an diesem Beruf, und was würde man daran sofort ändern, wenn man nur könnte?

Im Anschluss an die moderierte Runde gibt es Gelegenheit zum persönlichen Meinungsaustausch bei Brezeln, Wein und musikalischer Begleitung von Olaf Schümann (Gitarre) und Jörn Henrich (Bass).

Anmeldung erbeten an office@diejungeakademie.de, Tel. 030/20370-650.
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