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Ausbau der Partnerschaft mit der Ohio University

03.06.2004 - (idw) Universität Leipzig

Von einer Reise zur Partneruniversität in Athens im US-Bundesstaat Ohio zurückgekehrt, hob Rektor Prof. Dr. Franz Häuser als wichtiges Ergebnis die Verlängerung des Kooperationsabkommens um weitere drei Jahre hervor. ''Erfreulich'', so Häuser, ''dass die qualitativ und quantitativ aktivste Partnerschaft mit einer amerikanischen Universität, in die von unserer Seite sieben Fakultäten eingebunden sind, weiter ausgebaut wird.'' Mit ihrer Unterschrift bekräftigten Präsident Robert Glidden und Rektor Franz Häuser nicht nur die Fortsetzung der bewährten wissenschaftlichen und kulturellen Zusammenarbeit, die in zehn Jahren zu einem Austausch von rund 400 Wissenschaftlern und Studierenden führte, sondern steckten auch neue Felder der Kooperation ab, so zum Beispiel beim Distance-Learning via Internet oder bei African American Studies.
Wie in Gesprächen deutlich wurde, möchte die Ohio University der Afro-Amerikanistik in Athens eine führende Position in den USA verschaffen. Dafür wurde als ein erster Schritt ein transdisziplinärer Ansatz gewählt, um afro-amerikanische Themen auch außerhalb der USA zu untersuchen. So wurde beispielsweise Interesse an gemeinsamen Forschungsprojekten zur Stellung afro-amerikanischer Soldaten der US-Armee in Deutschland nach 1945 oder zur Rolle schwarzer Kubaner im Ostblock, insbesonder in der DDR, bekundet.
Ein anderes neues Kooperationsfeld ist mit der Herausforderung an die Einheit des Westens nach dem Ende des Kalten Krieges zu umschreiben. Ins Blickfeld kommen dabei insbesondere die transatlantischen Beziehungen seit dem Terrorakt des 11. September. Auf Leipziger Seite ist der Professor für Neuere und Zeitgeschichte Günther Heydemann federführend in dem Projekt, das mit gemeinsamen Symposien und Publikationen einen besonderen Forschungsakzent setzen will.
Zur Leipziger Delegation gehörte neben dem Wirtschaftspädagogen Prof. Dr. Fritz Klauser und dem Leiter des Akademischen Auslandsamtes Dr. Svend Poller auch Altmagnifizenz Prof. Dr. Volker Bigl, der 2001 die Ehrendoktorwürde der Ohio University erhielt und in dessen Amtszeit das gemeinsame Zentrum OLEC eingerichtet wurde, das englischsprachige Studienprogramme, ein Frühlingskurs und eine Sommerschule an der Universität Leipzig, mit europabezogenen Themen anbietet.


Weitere Informationen:
Dr. Svend Poller
Telefon: 0341 97-32020
E-Mail: aaa@uni-leipzig.de
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