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Neues Zentrum für Marine und Atmosphärische Wissenschaften (ZMAW) in Hamburg

04.06.2004 - (idw) Max-Planck-Institut für Meteorologie

Sperrfrist: Freitag, 11. Juni 2004, 16 Uhr

Hamburger Erdsystemforschung unter einem Dach

Forschungsministerin Bulmahn weihte das neue Gebäude des ZMAW mit führenden Hamburger Politikern und Vertretern der Wissenschaft ein.

Das Zentrum für Marine und Atmosphärische Wissenschaften in Hamburg ist eine von weltweit fünf wesentlichen Säulen in der globalen Klima- und Meeresforschung. Wissenschaftler der Max-Planck-Gesellschaft und der Universität Hamburg forschen Fächer übergreifend unter einem Dach an den Ursachen und Folgen des globalen Wandels. Nach drei Jahren Bauzeit wurde der 16 Millionen Euro teure Neubau im Beisein der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, sowie zahlreicher Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Medien offiziell seiner Bestimmung übergeben.

"Nur wenn sich federführende wissenschaftliche Institutionen zusammenschließen, können die drängenden Fragen des globalen Wandels so früh beantwortet werden, dass die Menschheit noch intelligent handeln kann", so Prof. Dr. Hartmut Graßl, Sprecher des ZMAW.

Seit den achtziger Jahren besteht eine intensive Zusammenarbeit zwischen den Hamburger Meeres- und Klimaforschern, die zusammen eines der weltweit ersten gekoppelten Modelle des Ozeans und der Atmosphäre entwickelt haben. Mit komplexen Modellen und Hochleistungscomputern lässt sich beispielsweise einschätzen, wie sich menschliche Einflüsse auf das gesamte Erdsystem auswirken.

Das neue Gebäude auf dem Campus an der Bundesstraße beherbergt zwei Abteilungen des Max-Planck-Instituts für Meteorologie und das Institut für Meereskunde der Universität Hamburg. Weiterhin sind das Meteorologische Institut, die Institute für Geophysik, Biogeochemie und Meereschemie, Hydrobiologie und Fischereiwissenschaft sowie die Forschungsgruppe Nachhaltige Entwicklung der Universität Teile des ZMAW. Gemeinsam genutzte Einrichtungen wie die Bibliothek, die Werkstätten und die Koordinierungsstelle für Forschungsschiffe sorgen für Synergieeffekte. Das assoziierte Deutsche Klimarechenzentrum unterstützt mit einem Höchstleistungsrechnersystem die numerischen Arbeiten der Meeres- und Klimaforscher in ganz Deutschland.

Neben interdisziplinärer Forschung hat die Ausbildung junger Nachwuchswissenschaftler am Hamburger ZMAW einen hohen Stellenwert. Die International Max Planck Research School für Erdsystemmodellierung und ein Graduiertenkolleg ermöglichen es, Doktoranden und junge Wissenschaftler aus aller Welt zu Themen der Erdsystemforschung auf höchstem Niveau auszubilden.

Kontakt für den Medien-Service:

Frank Schweikert, ALDEBARAN Marine Research & Broadcast, Tel. 040 32 57 21 0
Email: frank.schweikert@aldebaran.org

Ansprechpartner für die Medien (ab 8.6.2004):

Prof. Dr. Hartmut Graßl,
Sprecher des ZMAW, Email: grassl@dkrz.de Tel: 040 - 41173 -225 /
Fax: 040 - 41173 - 350

Dr. Annette Kirk
Öffentlichkeitsarbeit am MPI, Email: annette.kirk@dkrz.de, Tel: 040 - 41173 -374 /
Fax: 040 - 41173 - 357

Service für die Medien:

Unter:
www.aldebaran.org/zmaw_presse
finden Sie die folgenden Informationen:

Print: Hintergrundinformationen, aktuelle Interviews, Broschüren, Veranstaltungsprogramm

Fotos: in hoher Auflösung vom ZMAW Gebäude und von den Hauptakteuren

Hörfunk: Originaltöne der Vortragenden und des ZMAW Sprechers als sendefähiges MP3

Fernsehen: Interviews mit den Beteiligten und Videoclips zur Veranstaltung

TV Sender können Rohmaterial mit Interviews und Aufnahmen vom Gebäude anfordern.

Das ALDEBARAN ARD Sendestudio steht am gesamten Veranstaltungstag kostenfrei zu Ihrer Nutzung im ZMAW Gebäude zur Verfügung um Live-Übertragungen in allen Formaten zu realisieren. Studiobuchungen bitte unter: buero@aldebaran.org /Tel.: 040 32 57 210

Die gesamte Veranstaltung wird vom neuen Hamburger Ausbildungskanal "Tide" aufgezeichnet und am Veranstaltungstag in der Zeit zwischen 20 und 23 Uhr auf dem TV Kanal K 02 (wwww.tidenet.de) für alle Hamburger Haushalte ausgestrahlt.

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