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Ein Schiff wird kommen

04.06.2004 - (idw) Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren

Das Ausstellungsschiff MS Technik: Greifbare Forschung aus den Helmholtz-Zentren

Berlin, 4. Juni 2004. Die Helmholtz-Gemeinschaft stellt in diesem Jahr fast die Hälfte der Exponate auf der MS Technik, die heute in Berlin getauft wird. In den nächsten vier Monaten fährt das Schiff - eine Aktion der Initiative Wissenschaft im Dialog - zahlreiche Städte in Deutschland zwischen Dresden, Hamburg, Düsseldorf und Stuttgart an. Wie im vergangenen Jahr rechnen die unter dem Dach von Wissenschaft im Dialog zusammengeschlossenen Wissenschaftsorganisationen auch dieses Mal mit mehr als 40.000 Besuchern.

"Ein mobiles Ausstellungsformat wie das Schiff MS Technik mit seinen interaktiven Ausstellungsobjekten kann dazu beitragen, bei Jugendlichen den Forscherdrang zu wecken - ¬Appetit zu machen auf das Abenteuer Forschung. Dies ist einer der Gründe, warum sich die Helmholtz-Gemeinschaft mit ihren Zentren immer wieder aktiv am Schiff beteiligt.", erklärt Prof. Walter Kröll, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft.

Vorstoß in neue Dimensionen
In den Themenbereichen Denken, Sehen, Hören, Fühlen und Bewegen stellen die Helmholtz-Zentren und andere Forschungseinrichtungen innovative Technik vor. Das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) aus Bremerhaven zeigt, wie man aus dem Flugzeug mit Hilfe von elektromagnetischen Strahlen die Dicke von bisher undurchdringlichen Eisschichten messen und mit unbemannten U-Booten die dunklen Tiefen unter dem Polareis erkunden kann. Eine Maschine des Forschungszentrums Karlsruhe (FZK) fräst feinste Oberflächenstrukturen im Nanometerbereich und erschließt neue Anwendungen für Nanotechnologie und Biotechnologie. Das GKSS-Forschungszentrum Geesthacht setzt atomare Teilchen, die Neutronen, für einen ganz besonderen Zweck ein: als Spione für die Wissenschaft. So dringen die Besucher der Ausstellung gemeinsam mit den Wissenschaftlern in Bereiche vor, die ihnen sonst nicht zugänglich wären. Eine künstliche Hand des FZK zeigt, wie modernste Technik verloren gegangene Körperfunktionen ersetzen könnte - ein Weg, in Zukunft behinderten oder alten Menschen ein besseres Leben zu ermöglichen. Dies sind nur fünf der über 20 Ausstellungsstücke, die den Besucher auf der MS Technik erwarten.

Wissenschaft spielend verstehen
Technik begreifbar zu machen, ist die Aufgabe der Ausstellung. Ziel ist es, beim Besucher spielerisch Berührungsängste abzubauen und das Interesse an Technik und Naturwissenschaft zu wecken. Dabei ist die MS Technik nur ein Teil einer ganzen Reihe von Veranstaltungen und Initiativen im Jahr der Technik 2004. Den Höhepunkt bildet der Wissenschaftssommer in Stuttgart vom 25. September bis 1. Oktober 2004. Wenn die MS Technik an der Wilhelma den letzten Hafen ihrer Kreuzfahrt durch Deutschland anläuft, werden in den Ausstellungszelten auf dem Stuttgarter Schlossplatz die Helmholtz-Zentren und andere Forschungseinrichtungen den Dialog mit der Öffentlichkeit suchen. Vom Bahnhof bis zum Schloss wird sich die Ausstellung MO.VE - Mobilität und Verkehr - erstrecken und durch vielfältige Aktionen rund um das Thema Mobilität Besucher anziehen. MO.VE ist der gemeinsame Beitrag der Helmholtz-Gemeinschaft und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) unter Beteiligung der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung und des Forschungszentrum Karlsruhe zum diesjährigen Wissenschaftssommer.

Die Luken sind geöffnet
Alle Ausstellungen richten sich an die breite Öffentlichkeit - aber ganz besonders an Schülerinnen und Schüler. Der Besuch ist kostenlos. Das Schiff ist täglich von 10.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. Der Fahrplan mit Anmeldemöglichkeit für Gruppen und Schulklassen ist demnächst unter www.wissenschaft-im-dialog.de und www.ms-technik.info zu finden.

Ansprechpartner
Dr. Ellen Peerenboom
Helmholtz-Gemeinschaft
Kommunikation und Medien

Telefon: 030 206 329-56
Telefax: 030 206 329-60
presse@helmholtz.de

Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit ihren 15 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 2,2 Milliarden Euro die größte Wissen¬schaftsorganisation Deutschlands. Die 24 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Helmholtz-Gemeinschaft erbringen wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs For¬schungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie, Verkehr und Welt¬raum. Die Helmholtz-Gemeinschaft identifiziert und bearbeitet große und drängende Fragen von Gesellschaft, Wissen¬schaft und Wirtschaft, insbesondere durch die Erforschung von Syste¬men hoher Komplexität
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