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Botanische Konzerte 2004

04.06.2004 - (idw) Justus-Liebig-Universität Gießen

Konzertreihe der Justus-Liebig-Universität Gießen im Botanischen Garten - Auftakt am 20. Juni 2004 mit dem Friedhelm Schönfeld Quartett

Zeitgenössischer Cool Jazz, Funky Jazz, Latin Jazz... Kenner und Liebhaber warten bereits darauf: Auch in diesem Sommer laden der Präsident der Justus-Liebig-Universität Gießen und das Institut für Musikwissenschaft/Musikpädagogik zu den beliebten Botanischen Konzerten in den Botanischen Garten ein. Prof. Dr. Ekkehard Jost hat in bewährter Manier wiederum ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Zum Auftakt interpretiert das Friedhelm Schönfeld Quartett zeitgenössischen Cool Jazz.

Die Konzerte finden jeweils um 11 Uhr im Botanischen Garten statt. Der Eintritt ist frei.

Programmübersicht:

1. Botanisches Konzert:
Zeitgenössischer Cool Jazz
Friedhelm Schönfeld Quartett
Sonntag, 20. Juni 2004, 11 Uhr,

Friedhelm Schönfeld, Saxophonist, Klarinettist und Komponist aus Berlins Osten, gehörte - neben Joachim Kühn und Ernst Ludwig Petrowsky - in den 60-er Jahren zu den wichtigsten Wegbereitern des Neuen Jazz in der DDR. Sein erstes und äußerst erfolgreiches Trio gründete er 1966 gemeinsam mit dem Kontrabassisten Klaus Koch und dem Perkussionisten Günter 'Baby' Sommer, mit dem er noch heute sporadisch zusammenarbeitet. Seit den 90-er Jahren unterrichtet Schönfeld an der Hochschule der Künste in Berlin, seit 2001 hat er eine Professur für Saxophon und Bigband Jazz an der Dresdner Hochschule für Musik inne.

Schönfelds jazzmusikalische Konzeption zielt, wie er selbst sagt, auf eine kompositorisch durchstrukturierte und thematisch gebundene, jedoch frei-tonale Spielweise, wobei seiner ausdrucksstarken, gleichsam "sanglichen" Melodik eine zentrale Bedeutung zukommt.

Für sein "Botanisches Konzert" hat sich Friedhelm Schönfeld mit dem Gießener Baritonsaxophonisten Ekkehard Jost zusammengetan. Begleitet werden die beiden von dem unvergleichlichen und in der Gießener Jazzszene bestens eingeführten Rhythmus-Team Dieter Manderscheid am Kontrabass und Joe Bonica am Schlagzeug.

2. Botanisches Konzert:
Urbaner Blues im Großformat
Beat That Chicken
Sonntag, 4. Juli 2004, 11 Uhr

Beat That Chicken spielen Blues der Gegenwart. Ihre ausgefeilten Arrangements lassen den Solisten genügend Raum, um Publikum wie Mitmusiker immer wieder zu überraschen und zu immer neuen Entdeckungen anzustacheln. Beat That Chicken sind aus der BLUES BIG BAND hervorgegangen, die zehn Jahre lang bei Festivals wie dem Jazzfrühling Kempten, Worms jazzt, Jazzfestival Leverkusen und dem Lahnstein Blues Festival sowie in zahlreichen renommierten Clubs (Franz Club Berlin, Talking Blues Köln...) aufgetreten ist.

Beat That Chicken - das sind zehn Musikerinnen und Musiker mit Backgrounds
von Blues über Jazz bis Funk und Soul. Sie verwandeln die Bühne in einen Dampfdrucktopf, in dem es brodelt von knackigen Grooves, scharfen Bläsersätzen und heißem Gesang. Wie das klingt? Anhören!

3. Botanisches Konzert:
Latin Jazz, Chansons, Balladen
Browning
Sonntag, 18. Juli 2004, 11 Uhr

Browning reist durch die Welt der Musik: Ihr Repertoire reicht von brasilianischer Bossa Nova über Swing und Cool Jazz zu afrikanischen Rhythmen. Ihr weiteres Material: Französische Chansons, englische Popsongs und deutsche Schlager. Browning spielt in vielen Sprachen, auf diversen Instrumenten - manchmal leidenschaftlich und virtuos und manchmal besinnlich.

Browning setzt sich zusammen aus Manuela Weichenrieder - Gesang, Gerd Stein - Gitarre, Peter Hermann - Bass und Markus Leukel - Schlagzeug

4. Botanisches Konzert:

Funky Jazz
Out-Point
Sonntag, 1. August 2004, 11 Uhr
Out-Point mit Detlef Landeck (Kassel) - Posaune, Heiko Pape (Kassel) - Bass und Joe Bonica (Gießen) - Schlagzeug steht in der Tradition der pianolosen Posaunen-Trios, die sich besonders durch rhythmische Energie und improvisatorische Freiheit auszeichnen. Treibende Rhythmen und Klangmalereien wechseln sich ab, dargeboten mit einer Spielhaltung, die immer den Spaß an einer virtuos angereicherten Kraftentfaltung erkennen lässt, ohne klanglichen Forschungen den Raum zu nehmen. Das Trio spielt vorwiegend Eigenkompositionen.
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