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tag der neugier.de: Neugierige wissen mehr...

04.06.2004 - (idw) Forschungszentrum Jülich

"Wer nicht neugierig ist, erfährt nichts", erkannte bereits der große Goethe. Neugierig können Besucher auf den diesjährigen Tag der offenen Tür im Forschungszentrum Jülich sein, denn dort gibt es mit ein wenig Neugier eine ganze Menge zu erfahren: Wie sieht es im Innersten der Materie oder in unserer Netzhaut aus? Wie funktionieren der Supercomputer von heute und die Computerchips von übermorgen? Und wer möchte eine Fahrt in einem Brennstoffzellenauto erleben oder ein echtes Forschungsflugzeug bestaunen? Am 27. Juni ist das Forschungszentrum Jülich die richtige Adresse. Unter dem Motto "tag der neugier.de" warten ab 11 Uhr aber nicht nur Informationen aus erster Hand auf große und kleine Besucher, sondern auch viel Spaß und Unterhaltung: Zu Gast in Jülich sind "Die Maus" und die Bläck Fööss!

Technik spielt am "tag der neugier" eine wichtige Rolle - passend zum bundesweiten "Jahr der Technik" 2004. Da haben die Jülicher Forscher einiges zu bieten. "Einerseits entwickeln wir ausgefeilte Technik, zum Beispiel Werkstoffe, Solarzellen, Brennstoffzellen oder Informationstechnik", erklärt Prof. Joachim Treusch, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums, "andererseits nutzen wir die Technik, um Fragen aus den Naturwissenschaften zu beantworten - etwa aus der Umweltfoschung, der Hirnforschung oder der Biotechnologie."

Technik "pur" können die Besucher in PhyTec erleben, dem neuen HighTech-Glashaus der Pflanzenforscher. Hier untersuchen sie, wie Pflanzen auf Kohlendioxid oder Ozon reagieren. Weiter geht´s zu SAPHIR, der Atmosphären-Simulationskammer. In einem riesigen Teflon-Sack können die Wissenschaftler jede beliebige Luftmischung herstellen und so beispielsweise erkunden, welche chemischen Reaktionen in der Atmosphäre zu Sommersmog führen. Einen tiefen Einblick in das Innerste der Materie bekommen Neugierige mit einem besonders großen "Mikroskop" - dem Teilchenbeschleuniger COSY.

"Warum haben Zellen keine Füße?" - "Was ist die 'Kleine Eiszeit'?" - "Wie groß ist ein Atom im Vergleich zu einem Tennisball?" - "Wie erzeugen Xenon-Lampen Licht fürs Auto?" - am 27. Juni können große und kleine Besucher viele Fragen stellen. Eine Forschungsrallye führt auf der Suche nach den richtigen Antworten durch zahlreiche Institute - von A wie Agrosphäre bis Z wie Zentralbibliothek. Der Preis für viel Neugierde: insgesamt sechs Digitalkameras.
Forschung auf vier Rädern liefert an diesem Tag der Science-Truck der RWTH Aachen, ein umgebauter Sattelschlepper, der als mobiles Experimentierstudio,

Ausstellungsraum und Hörsaal bundesweit unterwegs ist. Ebenfalls Station in Jülich macht der nanoTruck, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung zum "Jahr der Technik" auf die Reise geschickt hat. Er nimmt den Besucher mit auf eine Reise in den Nanokosmos und entführt ihn in die Welt kleinster Dimensionen. Verblüffende Experimente erwarten den Besucher bei der experimentellen Physik-Show von Dr. Werner Klein und Frank Krämer von der Universität Köln. Bei der "Wundertüte" kommen kleine Besucher ins Staunen. "Stell die Lauscher auf!" - "Wenn Töne sichtbar werden..." Experimente zum Mitmachen bietet das Team des zukünftigen Schülerlabors des Forschungszentrums.
Für Jugendliche wird auch viel "Action" geboten. Das Vertibike verspricht Nervenkitzel pur. Mit dem "fast" normalen Mountainbike kann man, am Kran hängend, bis zu 20 Meter senkrecht in den Himmel starten. Jeweils zwei Biker fahren gegeneinander und gegen die Zeit (ab 14 Jahre). Auch in Europas größtem mobilen Hochseilgarten können Besucher ihre Geschicklichkeit testen (ab 10 Jahre). Auf 40 Metern Laufstrecke müssen sie jede Menge Hindernisse überwinden - über eine freischwebende Dschungelbrücke bis zum Sprung über eine 5 Meter breite Lücke zwischen zwei Stegen. Mountain-Climbing der ganz anderen Art ...

Auf "Die Maus" braucht an diesem Sonntag kein Kind zu verzichten, denn sie kommt persönlich ins Forschungszentrum. Neben der Maus-Show auf der Seebühne gibt es im Großen Hörsaal ausgewählte Lach- und Sachgeschichten zu sehen. Und zum Abschluss erwartet die Besucher ein besonderer Leckerbissen: Ab 18 Uhr geben die "Bläck Fööss" ein zweistündiges Konzert.

Das Forschungszentrum Jülich organisiert den Tag der offenen Tür in diesem Jahr gemeinsam mit der Kölner Event- und Medienagentur facts+fiction (www.factsfiction.de), einer der größten und erfahrensten Agenturen für Live-Kommunikation in Deutschland. facts+fiction zeichnet verantwortlich für die Konzeption des "Tags der Neugier" - dazu zählen Motto, Gestaltungslinie sowie weite Teile des Programms - und unterstützt das Forschungszentrum in Organisation und Durchführung.

Neugierig geworden? - Das ganze Programm gibt es im Internet unter www.tagderneugier.de. Dort gibt es auch Hinweise auf Parkplätze und den kostenlosen Buspendelverkehr zum Forschungszentrum. Fahrradfahrer haben auf allen Zufahrtstraßen und im Zentrum "freie Fahrt". Lediglich die vierbeinigen Freunde müssen draußen bleiben.


Weitere Information:
Mechthild Hexamer, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit, Pressesprecherin,
Tel. 02461 61-4661, Fax 02461 61-4666,
E-Mail: m.hexamer@fz-juelich.de

Peter Schäfer, Stellv. Leiter Öffentlichkeitsarbeit,
Tel. 02461 61-8028, Fax 02461 61-8106
E-mail: p.schaefer@fz-juelich.de

Weitere Informationen im Internet: www.tagderneugier.de
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