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Planspiel zum panamerikanischen Freihandelsabkommen an der Universität Hannover

09.06.2004 - (idw) Universität Hannover

Bundesweit neuartige interdisziplinäre Lehrveranstaltung

Der interdisziplinäre Forschungs- und Studienschwerpunkt "Transformation Studies - Gesellschaftliche Transformation in Peripherie und Zentrum" am Fachbereich Geschichte, Philosophie und Sozialwissenschaften der Universität Hannover bietet im Sommersemester 2004 eine innovative fächerübergreifende Veranstaltung an: In einem von Freitag, 18. Juni 2004 bis Sonntag, 20. Juni 2004 laufenden Planspiel simulieren Studierende die Abschlussverhandlungen der panamerikanischen Freihandelszone "Free Trade Area of the Americas" (FTAA). Weitere Informationen und eine Anfahrtbeschreibung sind erhältlich im Internet unter www.planspiel.ispm-bremen.de Pressebesuche sind am Sonntag, 20. Juni 2004 in der Zeit von 12 bis 14 Uhr möglich. Journalisten sind zur Pressekonferenz um 14.30 Uhr herzlich eingeladen.

Die Studierenden übernehmen die Rolle eines der 34 teilnehmenden Staatschefs oder einer Nichtregierungsorganisation. Das Planspiel unter der Leitung von PD Dr. Hans-Jürgen Burchardt wird unter möglichst realen Bedingungen, auch mit strikter Kleiderordnung, auf dem Marschenhof Vremen bei Bremerhaven durchgeführt. Es wird in Kooperation mit 30 Studierenden des Internationalen Studiengangs Politikmanagement der Hochschule Bremen umgesetzt.

Ziel der Lehrveranstaltung ist das Einüben von Praxis- und Theorieanforderungen für Studierende der Fachrichtungen Soziologie, Sozialwissenschaften und Politik. Das Planspiel beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Themen, Positionen und Akteuren des FTAA. Hierbei soll geklärt werden, welchen Staaten aus dem Abkommen Nachteile und welchen Vorteile entstehen. Die Studierenden müssen versuchen, ihre eigenen Verhandlungspositionen in den Themenbereichen Agrar, Handel und Dienstleistungen gegenüber allen Tagungsteilnehmern erfolgreich durchzusetzen.

Aktuell verhandeln 34 Staaten des amerikanischen Kontinents über ein gesamtamerikanisches Freihandelsgebiet, das FTAA. Der Abschluss eines Abkommens wird für das Jahr 2005 angestrebt.

Die Veranstaltung wird auf Grund ihres hohen Innovationsgehaltes von der Niedersächsischen Landeszentrale für politische Bildung sowie mehreren Sponsoren aus der Wirtschaft unterstützt.

Hinweis an die Redaktion:
Für nähere Informationen stehen Ihnen PD Dr. Hans-Jürgen Burchardt, Transformation Studies, unter 0421/171772 oder per Mail unter HJ.Burchardt@t-online.de oder Inga-Dorothee Rost, Transformation Studies, unter 0511/762-4428 oder per Mail unter id.rost@hist-sem.uni-hannover.de gern zur Verfügung.
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