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Preisverleihung Landeswettbewerb Mathematik Baden-Württemberg

10.06.2004 - (idw) Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Universität Heidelberg lädt zur Preisverleihung ein: Freitag, 11. Juni 2004, 14 Uhr, Großer Hörsaal Zoologie, Im Neuenheimer Feld 230, 69120 Heidelberg

Die Universität Heidelberg lädt sehr herzlich zur Preisverleihung des Landeswettbewerbs Mathematik Baden-Württemberg am kommenden Freitag ein.

Grundlagen
Seit dem Schuljahr 1984/85 führt das Kultusministerium Baden-Württemberg ein Programm zur Förderung von besonders befähigten Schülerinnen und Schülern durch. Dieses Programm bildet den organisatorischen Rahmen für eine Vielzahl von Arbeitsgemeinschaften aus dem mathematisch-naturwissenschaftlichen und dem sprachlich-literarischen Bereich an einzelnen Schulen. Daneben finden schulübergreifende Aktivitäten wie Wettbewerbe und Seminare statt.

Zu den landesweiten Vorhaben gehören bereits seit 1985 Seminarveranstaltungen für die Preisträger am Bundeswettbewerb Mathematik aus Baden-Württemberg. Die Gespräche mit den Seminarteilnehmern deckten sich mit den Beobachtungen zahlreicher Kollegen, dass dieser Wettbewerb eigentlich zu spät ansetzt und bei den Teilnehmern Fähigkeiten voraussetzt, die sie in der Regel nicht im Unterricht erworben haben. Die Jugendlichen haben häufig bedauert, dass sie erst in der Oberstufe mit dem BWM in Kontakt kamen. Hier sollte nach gemeinsamer Überzeugung durch einen Mittelstufenwettbewerb eine Ergänzung angeboten werden. Aus Teilnehmern der vorbereitenden Tagungen des Förderprogramms bildete sich eine Arbeitsgruppe, die das Konzept für den Landeswettbewerb Mathematik entwickelte und danach vom Kultusministerium mit der Durchführung beauftragt wurde.

Ab dem Wettbewerbsjahrgang 1998 hat sich das Kultusministerium Bayern dem Mittelstufenwettbewerb angeschlossen. Die Auswahl der Aufgaben erfolgt gemeinsam. Um die Organisation überschaubar zu halten, werden die eingereichten Arbeiten nach Ländern getrennt korrigiert aber nach dem gleichen Erwartungshorizont bewertet.

Zielsetzung

Wir verstehen den Landeswettbewerb Mathematik als eine schulübergreifende Form der Begabtenförderung. Er soll für jüngere Schüler eine Anregung sein, ihre mathematische Begabung zu testen und weiter zu entwickeln. Die Bearbeitung von komplexeren Problemen übt gerade auf Schüler der Unter- und Mittelstufe einen großen Reiz aus. Ein Wettbewerb kann so die Initialzündung sein, sich überhaupt einmal selbstständig mit mathematischen Fragestellungen zu beschäftigen.

Besonders bei den komplex begabten Jugendlichen ist es wichtig, schon in der Mittelstufe ansprechende Förderungsmöglichkeiten anzubieten und sie mit ähnlich interessierten Altersgenossen in Kontakt zu bringen. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass ein Mittelstufenwettbewerb und die sich daran anschließenden Seminare diese Aufgabe übernehmen können.


Aktuelle Informationen zum Ablauf der Veranstaltung am 11.6.

Ehrung erfolgreicher Schulen
Neben den Einzelpreisen gibt es seit vier Jahren auch Preise für die erfolgreichsten Schulen.
Hier werden Schulen offiziell und öffentlich dafür geehrt, dass mehrere ihrer Schülerinnen und Schüler mit besonderem Erfolg am Landeswettbewerb Mathematik teilgenommen haben. Nach einer kombinierten Wertung, bei der sowohl die Anzahl als auch die Qualität der Einsendungen zu den Aufgaben der ersten und zweiten Runde berücksichtigt wurden, werden in diesem Jahr die folgenden Schulen ausgezeichnet:
Privates Gymnasium St. Raphael, Heidelberg (bereits zum vierten Mal)
Martin-Gerbert-Gymnasium, Horb (bereits zum dritten Mal)
Dietrich-Bonhoeffer-Schule, Weinheim
Ottheinrich-Gymnasium, Wiesloch

Nachdem die Veranstaltung in den letzten Jahren in Stuttgart im Kultusministerium in Stuttgart stattfand, haben wir uns in diesem Jahr entschieden, die Feier in Heidelberg durchzuführen. Herr Prof. Jäger vom Institut für angewandte Mathematik und dem interdisziplinären Zentrum für wissenschaftliches Rechnen (IWR) hat sich freundlicherweise bereit erklärt, die Veranstaltung für uns auszurichten.

Die Firma Texas Instruments stellt die Preise für die Schulen zur Verfügung. Es handelt sich um Grafikrechner mit OH-Display sowie Messwerterfassungssystemen für den Physikunterricht.

(Seit diesem Kalenderjahr ist TI auch offizieller Sponsor des LWM und unterstützt den Wettbewerb finanziell und mit Sachpreisen.)

Eingeladen sind die Schulleiter, die betreuenden Lehrer sowie die Schülerinnen und Schüler, die am Wettbewerb teilgenommen haben. Wir rechnen mit etwa 70 Schülerinnen und Schülern, insgesamt mit etwa 100 Personen, die an der Veranstaltung teilnehmen.

Neben den Preisen, die an die Schulen gehen, erhalten die anwesenden Schülerinnen und Schüler der Preisträgerschulen ein kleines Präsent.

Den genauen Ablauf der Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Programm.

Ergänzend zum im Programm festgelegten Ablauf wird im Rahmen der Veranstaltung nach dem Vortrag von Frau Dr. Mombaur eines der Mitglieder der mit der Durchführung des Wettbewerbs beauftragten Arbeitsgruppe offiziell verabschiedet.

Herr Prof. Franz Amann wird die Gruppe zum Ende des laufenden Schuljahres verlassen. Herr Amann ist einer der Begründer des LWM, er hat als Wettbewerbsleiter den LWM in den vergangenen 17 Jahren wesentlich mitgestaltet. Ohne seinen Ideenreichtum, sein Organisationstalent und seinen unermüdlichen Einsatz hätte der LWM und die im Zusammenhang mit dem LWM durchgeführten Maßnahmen sicher nicht den aktuellen Stellenwert. Erwähnenswert sind hier neben den "originären" Aufgaben des LWM vor allem sein Einsatz für die Seminare für Preisträger des Bundeswettbewerbs Mathematik, seine entscheidenden Impulse bei der Einführung des "Problem des Monats" für die Unterstufe, sowie sein Engagement bei der Gründung des bayrischen LWM.

Die Würdigung und Ehrung von Herrn Amann im Namen der Gruppe wird von Herrn StD Heinz Peisch vorgenommen. Ein Vertreter des Organisationsteams des bayrischen Wettbewerbs wird ebenfalls anwesend sein, um Herrn Amanns Verdienste bei der Gründung des LWM Bayern zu würdigen.

Im Anschluss an die Veranstaltung lädt Herr Prof. Jäger alle Anwesenden zu einem Stehempfang ein.

Vor der Veranstaltung werden für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler Führungen durch das IWR-Institut angeboten.


Rückfragen bitte an:
Prof. Dr. Willi Jäger
jaeger@iwr.uni-heidelberg.de


Rückfragen von Journalisten auch an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
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