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GSF überwacht Umweltradioaktivität beim FRM II

16.06.2004 - (idw) GSF - Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit


Das GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit wurde als unabhängige Messstelle mit der Überwachung der Umweltradioaktivität im Bereich des FRM II beauftragt. Die Radioaktivitätsanalysen dienen der Kontrolle und Ergänzung der Eigenüberwachung des Betreibers (TU München).

Die Überwachung umfasst die regelmäßige Probennahme und Analytik radioaktiver Nuklide in verschiedenen Umweltproben. Der Isar wird dabei besonders hohe Aufmerksamkeit gewidmet; Wasser, Sedimente, Wasserpflanzen und Fische werden laufend untersucht. Aber auch Boden, Trink- und Regenwasser, Aerosole, Pflanzen, Klärschlamm und Abwasser stehen auf dem Programm.

Überwacht wird ein Umkreis von mehreren Kilometern um den Reaktor. Proben aus der Isar werden flußauf und -abwärts sowie direkt am Forschungsgelände Garching entnommen. Probennahme und Analytik werden vom radioanalytischen Laboratorium des Instituts für Strahlenschutz der GSF durchgeführt.

Dr. Udo Gerstmann vom Institut für Strahlenschutz weist darauf hin, dass die Umgebungsüberwachung bereits lange Zeit vor dem Anfahren des FRM II im Rahmen eines Beweissicherungsprogramms aufgenommen wurde, um eventuelle Änderungen der Umweltradioaktivität während der Betriebsphase des Reaktors feststellen zu können.

Die Abbildung unten zeigt die Untersuchung einer Wasserprobe aus der Isar in einem Gammaspektrometer
mit Blei/Kuper-Abschirmung und Flüssig-Stickstoff-Kühlung. Foto: Gerstmann/GSF.
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