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CTG-Gerät als Geschenk für die Uni-Frauenklinik

28.06.2002 - (idw) Universität Leipzig

Prof. Dr. Dr. Michael Höckel, Direktor der Universitätsfrauenklinik (Triersches Institut) Leipzig, und Prof. Dr. Brigitte Viehweg, Leiterin der geburtshilflichen Abteilung an der Unifrauenklinik, nahmen gestern ein CTG-Gerät im Werte von 10 000 Euro als Geschenk entgegen.


Eine Untersuchung am neuen Gerät Prof. Dr. Dr. Michael Höckel, Direktor der Universitätsfrauenklinik (Triersches Institut) Leipzig, und Prof. Dr. Brigitte Viehweg, Leiterin der geburtshilflichen Abteilung an der Unifrauenklinik, nahmen gestern ein CTG-Gerät im Werte von 10 000 Euro als Geschenk entgegen. Das Gerät überreichte Norbert Heinze, Vertriebsleiter von Philips Medizinsysteme Böblingen GmbH.
Die Universitätsfrauenklinik erhielt das kostbare Geschenk, weil sie weltweit der 1000. Kunde der Firma war. Die Übergabe erfolgte im Kreißsaal, für den das CTG-Gerät ursprünglich gedacht war. Der Kreißsaal ist aber erst am 10. September 2002 neu eröffnet und mit modernster Technik ausgestattet worden, so dass es für die Intensivschwangerenberatung eingesetzt wird.

CTG heißt "CTG heißt Kardio(engl.:Cardio)tokographie" und wird in der Frauenheilkunde eingesetzt, um die Herztöne des im Mutterleib heranwachsenden Kindes und die Wehen während der Geburt zu überwachen. Mit dem neuen Gerät ist auch die simultane Überwachung von Zwillingen möglich. Wie gut das funktioniert, zeigte eine Untersuchung: Sylvia Kynast, zukünftige Zwillingsmutter, konnte sich an Ort und Stelle davon überzeugen, dass es ihren Kindern gut geht.

Da an der Universitätsfrauenklinik verhältnismäßig viele Mehrlingsgeburten vorkommen, kommt dieses zusätzliche CTG-Gerät gerade recht. Seit Eröffnung des neuen Kreißsaales gab es hier 1378 Entbindungen mit 1439 Neugeborenen, darunter waren 43 Zwillingsgeburten und sieben Drillingsgeburten. Mehrlingsschwangerschaften werden besonders überwacht; fast 2000 CTG-Untersuchungen wurden bisher jährlich allein in der Schwangerenambulanz durchgeführt. Hier sind auch alle Voraussetzungen dafür gegeben, winzig kleine Frühgeborene erfolgreich zu betreuen. Von den 1439 Neugeborenen wogen 32 weniger als 1000g, 36 wogen zwischen 1000 und 1500g.

Prof. Höckel konnte sich angesichts des neuen Gerätes, das kaum größer als ein moderner Drucker für den PC ist, noch gut erinnern an die alten Geräte dieser Art: "Es ist noch gar nicht lange her, da waren sie so groß wie ein Kühlschrank. Und es wird vielleicht nicht mehr lange dauern, dann kann man solche Apparate in die Tasche stecken und überall mit hinnehmen."
weitere Informationen: Prof. Dr. Brigitte Viehweg
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