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Henri.Nannen-Schule bei der Hamburg Media School

24.06.2004 - (idw) Hamburg Media School

Erste Kooperation - Tagesseminar zum Thema Europa

"Unser gemeinsames Ziel liegt auf der Hand: Ihr wollt Medien machen und wir wollen Medien machen. Umso mehr freuen wir uns, dass wir uns heute kennen lernen." Mit diesen Worten begrüßte Philipp Westermeyer, Student der Hamburg Media School, gestern die Studierenden der Henri-Nannen-Schule zu einem gemeinsamen Seminar in der Finkenau.
Ingrid Kolb, Leiterin der Henri-Nannen-Schule und Prof. Insa Sjurts, wissenschaftliche Leiterin des Studiengangs Medien-MBA an der Hamburg Media School hatten unter dem Titel "Quo Vadis Europa?" ein Tagesseminar konzipiert, dass verschiedene Aspekte der europäischen Union beleuchtete.

Europäische Einblicke
Zum Auftakt referierte Oliver Koch, Beamter der Europäischen Kommission und in der Generaldirektion Wettbewerbsrecht tätig. Cornelia Bolesch gab mit ihren Darstellungen Einblicke in die journalistische Tätigkeit in Brüssel.
Direkt aus der belgischen Stadt kam auch Hans-Martin Tillack, dessen Name im März 2004 durch die Medien ging: die EU-Betrugsbehörde "Olaf" hatte dem Korrespondenten Beamtenbestechung vorgeworfen, woraufhin die Brüssler Staatsanwaltschaft Tillacks Wohnung und Büro durchsuchen ließ. Nachprüfbare Beweise gab es für diese Anschuldigungen nicht.
Der Journalist kritisierte, dass eine kritische Berichterstattung, für die er sich einsetze, in Brüssel nicht sehr verbreitet sei. Verantwortlich machte er dafür vor allem die fehlende Opposition. "Es gibt in Brüssel niemanden, der auch mal Salz in die Wunde streut", so Tillack.
Die abschließende Diskussion eröffnete Prof. Dr. Christine Landfried vom Institut für Politische Wissenschaften der Universität Hamburg mit ihrem Vortrag über die Bedeutung der EU-Verfassung.

Zwei Seiten eines Tisches
Die erste Kooperation zwischen der Hamburg Media School und der Henri-Nannen-Schule war für beide Seiten fruchtbar. "Meistens treffen Journalisten und Manager erst im Berufsleben aufeinander. Wir halten es aber für wichtig, dass sich die Studierenden dieser Bereiche schon früher austauschen - umso besser ist die spätere Zusammenarbeit", sagt Prof. Insa Sjurts, wissenschaftliche Leiterin des Studiengangs Medien-MBA.
Die Studierenden nahmen dieses Angebot gerne an. "Da wir dieses Tagesseminar so schell und problemlos auf die Beine stellen konnten, werden wir perspektivisch sicherlich auch weiter zusammen arbeiten", so Sjurts.
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