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Mehr Drittmittel-Einnahmen für Forschung in Sachsen 2001

28.06.2002 - (idw) Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Sachsens Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen haben 2001 insgesamt 287 Mio. Euro an Drittmitteln eingenommen. Das sind rund 24 Mio. Euro (+ 9%) mehr als im Jahr 2000. Das hat eine Auswertung der Drittmittelstatistiken der Einrichtungen in Sachsen ergeben.

2001 wurden 10 311 Projekte (+1 357) bearbeitet. 5 803 Personen wurden aus Drittmitteln finanziert; 591 mehr als im Jahr 2000.

Sachsens Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Dr. Matthias Rößler: "Sachsen befindet sich von Beginn an auf sehr gutem Wachstumskurs bei den eingeworbenen Drittmitteln. Sie haben sich seit 1993 mehr als verdoppelt. Das Personal, das durch die eingeworbenen Mittel finanziert werden kann, hat sich im gleichen Zeitraum verdreifacht. Der Aufwuchs auch im Jahr 2001 ist ein deutliches Zeichen für den guten Ruf unserer Hochschulen und Forschungseinrichtungen im In- und Ausland. Dabei muss man auch sehen, dass der Konkurrenzkampf um Drittmittelgeber international erheblich zugenommen hat."

Bei den Drittmitteln steuerten zur Gesamtsumme die Hochschulen 191,7 Mio. Euro (+ 15,3 Mio. Euro) bei. Einen großen Anteil an der Steigerung der Drittmitteleinnahmen 2001 hat die Universität Leipzig mit einem Zuwachs von 10,2 Mio. Euro. Die TU Dresden konnte von einem hohen Niveau aus um knapp 2 Mio. Euro zulegen.

An der Spitze der Hochschulen bei der Einwerbung von Drittmitteln steht nach wie vor die TU Dresden, gefolgt von der Universität Leipzig, der TU BA Freiberg und der TU Chemnitz.

Hauptdrittmittelgeber bei den Hochschulen war die Bundesregierung, gefolgt von der Deutsche Forschungsgemeinschaft und der Wirtschaft. Die sächsischen Landesministerien stellten 2001 insgesamt rund 24,5 Mio. Euro Fördermittel bereit; ca. 4 Mio. Euro mehr als im Jahr 2000. Der größte Teil der zusätzlichen Fördermittel wurde durch das Wissenschaftsministerium unter Nutzung von EFRE-Mitteln beigesteuert: im Jahr 2000 waren es 9 Mio. Euro, im Jahr 2001 stellte das Ministerium 13,1 Mio. Euro zur Verfügung. Weitere Fördermittel flossen vom Wirtschaftsministerium, dem Landwirtschafts- und Umweltministerium und aus anderen Ressorts.

Die außeruniversitären Forschungseinrichtungen (bspw. Leibniz-Institute, Max-Planck-Institute, Fraunhofer-Institute, ...) konnten Drittmitteleinnahmen von rd. 95,6 Mio. Euro erzielen. Das sind 8,4 Mio. Euro mehr als im Jahr 2000. Der Hauptdrittmittelgeber war die Wirtschaft, gefolgt von den Bundesministerien, der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Europäischen Union. Die sächsischen Landesministerien beteiligten sich mit 5,3 Mio. Euro an der Fördermittelvergabe an die Forschungseinrichtungen.
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