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Netzwerk für umweltfreundliche Verpackungen im Endspurt

29.06.2004 - (idw) Technologie-Transfer-Zentrum Bremerhaven

Das Technologie-Transfer-Zentrum Bremerhaven (ttz Bremerhaven) hat sich in diesen Tagen an einer europäischen Fachkonferenz in Polen zur Reduzierung und zur umweltfreundlicheren Gestaltung von Verpackungen in der Nahrungsmittelindustrie beteiligt.

"Seit 2002 haben wir im Rahmen eines europäischen Projektes das Netzwerk ECOPAC vorangetrieben", erklärt dazu Marta Macias, Projektleiterin im Projekthaus Bio-Nord des ttz Bremerhaven. "Das geförderte Projekt befindet sich jetzt in der Endphase. Auf dieser Konferenz haben wir gerade geplant, wie die Partner nach dem Jahreswechsel diese wichtige Arbeit aus eigenen Kräften fortsetzen können."

Die 16 Projektpartner aus zehn europäischen Ländern wollen künftig vor allem den inzwischen fest etablierten Austausch über technologische Fortschritte und neue umweltfreundliche Verpackungsmethoden fortsetzen. "Uns geht es dabei nicht nur um die Hersteller der Verpackungen, sondern auch um die Lebensmittelhändler und selbstverständlich um die Konsumenten", erläutert ttz-Projektleiterin Macias weiter. "Besonders auf unserer Homepage www.ecopac.com bieten wir weiterhin die aktuellsten Informationen; außerdem planen wir dort auch Online-Schulungen." Ebenso sind Informationskampagnen bei Fachseminaren, Messen und anderen Veranstaltungen geplant. Darüber hinaus finden sich drei Artikel zum Thema auf der Homepage des ttz Bremerhaven.

"Die Bildung und Stärkung von Netzwerken ist ein elementarer Bestandteil des notwendigen Technologie- und Wissenstransfers in Europa", betont Werner Mlodzianowski, Geschäftsführer des ttz Bremerhaven. "Dieses Projekt dokumentiert zugleich die Notwendigkeit, bei der Forschung und Entwicklung in der Lebensmittelindustrie nicht nur unmittelbar auf die Nahrungsmittel zu achten, sondern auch an die zugehörigen Branchen zu denken - genau dies tun wir."

Darüber hinaus bietet der Informationsaustausch im Netzwerk das Potenzial für weitere Projekte. "Da wir bestehende Probleme genau kennen, können wir auch Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu deren Lösung realisieren", so ttz-Geschäftsführer Mlodzianowski. "Diese Chancen wollen wir auch mit Unternehmen aus Bremerhaven gemeinsam nutzen - dies ist ein Beitrag für den Umweltschutz, für die Lebensmittelqualität und für die Stärkung der regionalen Wirtschaft!"

Dem ttz Bremerhaven sind sechs Forschungsinstitute zugehörig, die sich der Entwicklung moderner marktfähiger Produkte und Prozesse verschrieben haben. Dies sind jeweils das Bremerhavener Institut für Lebensmitteltechnologie und Bioverfahrenstechnik (BILB); das Umweltinstitut; das Institut für Energie- und Verfahrenstechnik (IEV); das Bremerhavener Institut für Gesundheitstechnologien (BIGT); das Bremerhavener Institut für Biologische Informationssysteme (BIBIS) sowie das Bremerhavener Institut für Organisation und Software (BIOS).
Den Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkt der Blauen Biotechnologie hat das ttz Bremerhaven im Projekthaus Bio-Nord im Biotechnologiezentrum Bio-Nord in Bremerhaven angesiedelt. Bremerhaven ist von der Europäischen Union als Schwerpunktregion für die Blaue Biotechnologie anerkannt.
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