MHH: Neue Berufsgruppe entlastet Ärzte01.07.2004 - (idw) Medizinische Hochschule Hannover
Hochschule hat Dokumentationsassistenten flächendeckend eingeführt
Zum 1. Juli 2004 arbeiten in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) 25 Dokumentations-Fachkräfte - sie dokumentieren die klinischen Daten von Patienten, die für die Abrechnung stationärer Krankenhausfälle nach dem neuen Fallpauschalensystem (Diagnosis Related Groups - DRGs) zwingend notwendig sind. "Damit ist die wichtige Aufgabe für alle Stationen der Hochschule gewährleistet", sagt Dr. Olaf Schaefer, Leiter der MHH-Abteilung Medizin-controlling. "Die Dokumentationsassistenten entlasten damit unsere Ärztinnen und Ärzte, die sonst die Arbeit auch noch übernehmen müssten", ergänzt Dr. Andreas Tecklenburg, Vizepräsident für Krankenversorgung der MHH. Die Hochschule ist damit eine der ersten Kliniken, die diese neue Berufsgruppe flächendeckend einsetzt. Vor einem Jahr hatten 13 MHH-Mitarbeiterinnen erstmals einen siebenwöchigen internen Aufbaukursus absolviert. Im März 2004 beendeten weitere 12 Beschäftigte diese Weiterbildung. In 80 Unterrichtsstunden lernten die Pflegekräfte und Arzthelferinnen, Daten für das neue Abrechnungssystem nach DRGs zu dokumentieren. "Weil das Fallpauschalensystem sich ständig verändert mit immer neuen Richtlinien und Verschlüsselungskatalogen, müssen wir fortwährend berufsbegleitend weiterbilden", erklärt Petra Herrmann, Mitarbeiterin im Medizincontrolling.Weitere Informationen gibt gerne Dr. Olaf Schaefer, Telefon (0511) 532-3250, E-Mail: schaefer.olaf@mh-hannover.de.
| uniprotokolle > Nachrichten > MHH: Neue Berufsgruppe entlastet Ärzte | |
|