Exzellente Schüler für Wissenschaft begeistern01.07.2004 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena
1. Sommerschule für naturwissenschaftlich interessierte Thüringer Oberschüler vom 5.-9. Juli an der Universität Jena. Startschuss für neues von Bosch Stiftung gefördertes NaT-Netz Chemie/Biologie Thüringen.
Jena (01.07.04) Vom 5.-9. Juli öffnen Naturwissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität ihre Labore exklusiv für fünfzig exzellente Oberstufenschüler von Thüringer Gymnasien. Die Schüler mit besonderem Interesse für Naturwissenschaften sind von ihren Lehrern für die Teilnahme an der ersten Sommerschule der Universität Jena vorgeschlagen worden. "Von Nanostrukturen zur lebenden Zelle" ist das Thema der einwöchigen Projektwoche. Den Schülern werden zum einen theoretische Grundlagen zum Themenkomplex vermittelt, daneben können sie im Schülerlabor der Universität selbstständig experimentieren. Eine Bergwerksexkursion sowie ein Besuch der Imaginata stehen ebenfalls auf dem Programm. Außerdem besteht jede Menge Gelegenheit mit den Wissenschaftlern ins Gespräch zu kommen. Der Chemiedidaktiker Prof. Dr. Volker Woest und seine Kollegen Prof. Dr. Jürgen Popp aus der Physikalischen Chemie der Universität Jena und Prof. Dr. Wilhelm Boland vom Max-Planck-Institut für Chemische Ökologie haben diese erste Veranstaltung ihrer Art initiiert und organisiert. "Die Teilnahme an der Sommerschule soll eine Auszeichnung für die talentierten Schüler sein", sagt Prof. Woest. "Wir wollen den wissenschaftlichen Nachwuchs motivieren und hoffen, ihn für eine naturwissenschaftliche Ausbildung zu gewinnen", ergänzt Prof. Popp. Die Sommerschule ist Bestandteil des neuen durch die Robert Bosch Stiftung geförderten NaT-Netzes Chemie/Biologie Thüringen, das heute (01.07.)startet. Das Thüringer Netz ist eines von acht chemisch orientierten Netzen in der Bundesrepublik, die im Rahmen des NaT-Working-Programms der Bosch-Stiftung gefördert werden.Mit diesem Programm unterstützt die Stiftung Initiativen und Projekte, die zur besseren Vernetzung von Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Schulen beitragen. Die Sommerschulen sollen dazu dienen, begabte und hochbegabte Schüler in den Klassen zu erkennen und entsprechend zu fördern. Das von der Universität Jena beantragte und koordinierte NaT-Netz erhält für die nächsten drei Jahre ca. 70.000 Euro. Die Partnerschaften zwischen Wissenschaft und Schulen, die innerhalb der Netze entstehen, sind die Grundlage für eine Vielzahl weiterer gemeinsamer Projekte von Forschern, Lehrern und Schülern, wie z. B. die Entwicklung moderner Experimentiersets und Lehrmaterialien für den Schulunterricht. Kontakt: Prof. Dr. Jürgen Popp Institut für Physikalische Chemie der Universität Jena Tel.: 03641 / 948320 E-Mail:Juergen.Popp@uni-jena.de Prof. Dr. Volker Woest Arbeitsgruppe Chemiedidaktik der Universität Jena Tel.: 03641 / 948490 E-Mail: Volker.Woest@uni-jena.de Weitere Informationen zum NaT-Working Förderprogramm der Bosch-Stiftung gibt es im Internet.
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