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Meistergespräche: Greifswalder Physiker treffen in Lindau Nobelpreisträger

06.07.2004 - (idw) Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald


Björn Hülsen im Gespräch mit Chemienobelpreisträger von 1998 Walter Kohn von der University of California in Santa Barbara; Bildautor: Gerald Schubert PM 94/2004

Auch Mecklenburg-Vorpommern war beim diesjährigen Treffen der Nobelpreisträger in Lindau am Bodensee vertreten. Vier junge Physiker der Universität Greifswald machten sich auf den langen Weg nach Bayern. Diplomphysiker Andreas Alvermann, Doktorand am Lehrstuhl von Prof. Holger Fehske im Institut für Physik, hatte etwas Vorsprung. Er war schon zum zweiten Mal bei einer Nobelpreisträgertagung in Lindau am Bodensee, vor ein paar Jahren noch als Bayreuther Student, in diesem Jahr (27. Juni bis 2. Juli 2004) als Greifswalder Universitätsangehöriger. Mit ihm reisten Diplomphysiker Gerald Schubert und die Studierenden Björn Hülsen und Milena Pfafferott als handverlesene Vertreter der Greifswalder Physik.

Bei der 54. Nobelpreisträgertagung trafen sich diesmal zum 18. Mal vorwiegend Physiklaureaten wie Klaus v. Klitzing (Nobelpreis 1985) oder Masatoshi Koshiba (Nobelpreis 2002). Morgens lauschten die über 500 Studenten aus aller Welt (zum Großteil allerdings von deutschen Universitäten) Vorträgen und Podiumsgesprächen der 18 teilnehmenden Laureaten. Am Nachmittag gab es in kleinen Diskussionsrunden Gelegenheit, den Wissenschaftlern fachliche und weniger fachliche Fragen direkt zu stellen.

Neben einem abendlichen Banquett und Konzert trug eine abschließende Fahrt auf die Blumeninsel Mainau zum gelungenen Programm bei. Dort empfing die heimliche Hausherrin der Tagung, Gräfin Bernadotte, die Wissenschaftler und Studenten zum Ende des Treffens.

Die vier Greifswalder sind sich einig: "Die Begeisterung für Physik, die Preisträger und Studenten verbindet, war überall spürbar." Sie sind glücklich, in Lindau einige der großen Physiker der letzten Jahre getroffen zu haben, und dankbar den Greifswalder Rotariern, die die Teilnahme an dieser besonderen Form der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung finanziell unterstützen.

Info: www.lindau-nobel.de
Dipl.-Phys. Andreas Alvermann, Institut für Physik, Domstr. 10,
17487 Universität Greifswald, Tel. 03834-86-4765, Fax 03834-86-4701,
alvermann@physik.uni-greifswald.de
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