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Top-Informationsmanagement: Saar-Uni auf bestem Weg zum Leistungszentrum für Forschungsinformationen

07.07.2004 - (idw) Universität des Saarlandes

Unter dem Titel "Leistungszentren für Forschungsinformationen" hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ein Programm zur Erarbeitung und Umsetzung eines detaillierten Konzepts für effizientes Informationsmanagement an Universitäten aufgelegt. Die Universität des Saarlandes hat sich an dieser Ausschreibung beteiligt und unter Federführung von Professor Dr. Philipp Slusallek aus der Informatik in Zusammenarbeit mit dem Vizepräsidenten für Forschung und Technologietransfer Professor Dr. Rolf W. Hartmann ein Konzept für ein "Integriertes Campus-übergreifendes Informations- und Datenmanagement (ICID)" eingereicht. In einer ersten Phase wurde dieses Projekt jetzt von der DFG unter insgesamt 26 Antragstellern ausgewählt, ein detailliertes Konzept für die weitere Umsetzung auszuarbeiten. Schon dafür stellt die DFG 33.000 Euro zur Verfügung.

Wer kennt das nicht: Manchmal ist man auf der Suche nach bestimmten Informationen und tut sich schwer, diese auch zu finden. Sei es das Kinoprogramm oder die Öffnungszeiten des Schwimmbads. Forscher und Wissenschaftler im Rahmen ihrer täglichen Arbeit an Universitäten und Forschungseinrichtungen oft vor ähnlichen Problemen. Wichtige Informationen sind oft nur schwer bzw. gar nicht zu finden. Was nicht gleich gefunden wird, muss mühsam gesucht werden. Und wovon man nicht weiß, dass es schon existiert, das wird oft neu erfunden bzw. entwickelt. Forschung und Wissenschaft profitieren daher stark von einem effizienten Informationsmanagement.

Dieses hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) erkannt und unter dem Titel "Leistungszentren für Forschungsinformationen" ein Förderprogramm aufgelegt, in dem zwei Universitäten mit besonders innovativen Ideen über fünf Jahre mit je 500.000 Euro gefördert werden sollen, um ihre Ideen beispielhaft umzusetzen.

Die Universität des Saarlandes hat sich an dieser Ausschreibung beteiligt und unter Federführung von Professor Dr. Philipp Slusallek aus der Informatik in Zusammenarbeit mit dem Vizepräsidenten für Forschung und Technologietransfer Professor Dr. Rolf W. Hartmann ein Konzept für ein "Integriertes Campus-übergreifendes Informations- und Datenmanagement (ICID)" eingereicht. In einer ersten Phase wurde dieses Projekt jetzt von der DFG unter insgesamt 26 Antragstellern ausgewählt, ein detailliertes Konzept für die weitere Umsetzung auszuarbeiten. Schon dafür stellt die DFG 33.000 Euro zur Verfügung. Bei einem Erfolg in der zweiten Phase, in der zwei von vier Universitäten zur Förderung ausgewählt werden, könnte die Saarbrücker Universität ihre umfangreichen Pläne sehr viel schneller in die Realität umsetzen.

Das Saarbrücker Erfolgsrezept: "Organisatorische sowie technische Maßnahmen dürfen nicht isoliert betrachtet werden", so Professor Slusallek. Das ICID Projekt geht davon aus, dass ein effizienter Forschungs- und Lehrbetrieb nicht durch isolierte organisatorische oder inhaltliche Projekte (z.B. in der Bibliothek) verbessert werden kann, sondern dass dazu die gesamte Informationsstruktur an einer Universität betrachtet werden muss. Das Besondere am Saarbrücker Ansatz ist hierbei die Berücksichtigung aller zentralen Einrichtungen, der Verwaltung und der Fakultäten.

Professor Slusallek sieht diesen ersten Teilerfolg bei der DFG auch als Belohnung für die umfangreichen Vorarbeiten, die bereits in den letzten Jahren durch das Präsidium eingeleitet wurden. So findet sich in dem Antrag die langfristige IT-Strategie der UdS wieder, ergänzt um eine Reihe innovativer Zusatzkomponenten. Dabei wird die Realisierung in einmaliger Weise durch die internationale Spitzenstellung der UdS im Informatikbereich unterstützt. Neueste Forschungsergebnisse sollen direkt in das Infrastrukturprojekt einfließen. Auch das Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und das Max-Planck-Institut für Informatik, beide auf dem Uni-Campus, sind eng in das Projekt eingebunden.

ICID ist mit dem Ziel konzipiert worden, die Ergebnisse im Rahmen des Projekts soweit wie möglich auch anderen deutschen Hochschulen zugänglich zu machen.


Sie haben Fragen? Wenden Sie sich bitte direkt an

Prof. Dr.-Ing. Philipp Slusallek, FR 6.2 Informatik, Tel. (0681) 302 3831, Fax: (0681) 302 3843, E-Mail: slusallek@cs.uni-sb.de

oder Prof. Dr. Rolf W. Hartmann, Vizepräsident für Forschung und Technologietransfer, Tel. (0681) 302-3643, E-Mail: vp-forschung@uni-saarland.de
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