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Erweiterungsbau der FH Bochum schafft das Ende zweier Provisorien

07.07.2004 - (idw) Fachhochschule Bochum

An der Fachhochschule Bochum wird wieder gebaut: in gut eineinhalb Jahren Bauzeit entsteht auf der Südseite des Hochschulgebäudekomplexes an der Lennershofstraße ein Erweiterungsbau, der die Verwaltung und eine neue Mensa beherbergen wird. Zum Spatenstich war am heutigen Mittwoch NRW-Landeswissenschaftsministerin Hannelore Kraft selbst erschienen, um den Startschuss für die Arbeiten an dem fast 8 Mio. Euro kostenden Gebäude zu geben.


Spass beim Spatenstich (v.l.): Bürgermeisterin Gabriele Riedel, BLB-Geschäftsführer Dr. Uwe Günther, Ministerin Hannelore Kraft, FH-Rektor Prof. Dr. Reiner Dudziak und Kanzler Dr. Rainer Ambrosy. Wenn 2006 dieser Erweiterungsbau bezogen werden kann, dann wird für die Fachhochschule ein viel zu lang dauernde Übergangslösung beendet, die seit dem Einzug der Hochschulverwaltung in das Studentenhaus der Ruhr-Universität im Jahre 1981 besteht. Rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in dem neuen Gebäude einen Büroplatz erhalten und so weit schneller als bisher für die Hochschulangehörigen persönlich ansprechbar sein. "Endlich kommt zusammen was zusammen gehört!", betont Rektor Prof. Dr. Reiner Dudziak. "Bereits der Umzug des Fachbereichs Wirtschaft 2001 auf den FH-Campus hat gezeigt, dass die Vereinigung aller Teile der Hochschule mehr bedeutet, als nur kürzere Wege zu haben. Sie wird mit Sicherheit auch das Gemeinschaftsgefühl aller Hochschulangehörigen untereinander stärken."

Das Ende eines Provisoriums wird auch die Fertigstellung der neuen Mensa. Seit der Fachbereich Wirtschaft mit seinen weit über 1.500 Studierenden, gut 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und 35 ProfessorInnen an die Lennershofstraße gezogen sind, hat sich die Situation in der Cafeteria und in der Mensa drastisch verschärft. Hinzu kommt, dass die durch aktuellen Umbau der Universitätsmensa entstehenden Engpässe in dem kleinen Küchen-, Essensausgabe- und Spülbereich des C-Gebäudes nicht aufgefangen werden können. Warteschlangen und eine nur eher kleine Auswahl bei den Angeboten sind die Folge.
Das wird 2006 anders werden: Pizza und Pommes Frites, versichert der Leiter der Verpflegungsbetriebe des Akademischen Förderungswerks, Jörg-Markus zur Oven, können dann vor Ort frisch zubereitet werden, die in der Ruhr-Universität bewährte Nudeltheke bietet dann zusätzliche Alternativen zum aktuellen Menüplan und mit 300 Sitzplätzen wird es genügend Raum für alle geben.
Darüber freut sich im übrigen auch Rektor Prof. Dr. Dudziak: "Endlich bekommen wir einen Raum, in dem wir für feierliche Anlässe und Versammlungen mehr Platz haben werden. Unser größter Hörsaal hat schließlich nur 180 Plätze. Was ist das schon für Tausende Studierende und Hunderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter?!"

Für die Fachhochschule Bochum ist der Erweiterungsbau auch der vorläufige Höhe- und Abschlusspunkt des Ausbaus der Hochschule. Lediglich ein Gebäude für das im Frühjahr neu gegründete Institut für Geothermie und Zukunftsenergien könnte noch eines Tages an der Nordseite des Wasserbaulabors entstehen. Dafür ist die Hochschule allerdings auf neue Finanzgeber angewiesen; schließlich setzt der Anbau der Fachhochschule Bochum einen Schlusspunkt für das aktuelle Fachhochschulausbauprogramm des Landes NRW.
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