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Psychosoziale Medizin geht mit gms online

07.07.2004 - (idw) Deutsche Zentralbibliothek für Medizin

Das e-Journal German Medical Science (gms), die interdisziplinäre Plattform für wissenschaftliches Publizieren in der Medizin, hat bedeutenden Zuwachs bekommen: Erstmalig haben sich zehn wissenschaftliche Fachgesellschaften im Bereich der Psychosozialen Medizin zusammengeschlossen und bieten Wissenschaftlern die Möglichkeit, ihre Beiträge in der Fachzeitschrift "Psycho-Social-Medicine (p-s-m)" online zu publizieren.

"Die Vorteile für alle liegen auf der Hand:", erläutert Professor Christoph Herrmann-Lingen, Schriftleiter von p-s-m, "Publikationen können zeitnah veröffentlicht werden, der Zugriff auf Volltexte ist zudem kostenfrei. Vor der Publikation durchlaufen alle Veröffentlichungen ein gestuftes Begutachtungs-verfahren (Peer Review), das den wissenschaftlichen Wert der Publikation sicherstellt."
Das Publikationsverfahren von gms erlaubt perspektivisch auch die Einbindung zahlreicher multi-medialer Dienste - angefangen bei Ton und Film, über die interaktive Nutzung von Referenzdaten-banken wie Medline, bis hin zum Direktzugriff auf Originaldaten der jeweiligen Publikationen. Dadurch bietet p-s-m (www.p-s-m.org) einen deutlichen Mehrwert gegenüber ausschließlich gedruckten Publikationsformen. Ferner ermöglicht das Medium Internet die Entwicklung dokumentbezogener Alternativen zum "Impact Factor" im Printbereich. Wie in internationalen Fachzeitschriften üblich werden alle Beiträge in p-s-m in Englisch publiziert. Langzeitarchivierung, also dauerhafter Zugang und Zitierfähigkeit sind bei gms ebenfalls sichergestellt. Der Ansatz von German Medical Science ist mehrstufig: Hier werden nicht nur die Fachzeitschriften der medizinischen Fachgesellschaften publiziert, sondern auch Kongresse zeitnah abgebildet. Darüber hinaus dient gms auch als Kommunikations-plattform für die verschiedenen Fachgesellschaften.
gms (www.egms.de) wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und vom Bundesministerium für Gesundheit und soziale Sicherung (BMGS) gefördert.
Das Projekt wird von der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) und mit der Deutschen Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED) arbeitsteilig betreut. Die medizinischen Fachgesellschaften stellen das Editiorial Board, das DIMDI ist für die technische Realisierung und Archivierung verantwortlich und die ZB MED für den redaktionellen Workflow.
An p-s-m beteiligte Fachgesellschaften:
Allgemeine Ärztliche Gesellschaft für Psychotherapie e.V. (AÄGP)
Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT)
Deutsche Gesellschaft für Ärztliche Hypnose und Autogenes Training (DGÄHAT)
Deutsche Gesellschaft für Medizinische Psychologie (DGMP)
Deutsche Gesellschaft für Medizinische Soziologie (DGMS)
Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (DGPM)
Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT)
Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN)
Deutsche Gesellschaft für Verhaltensmedizin und Verhaltensmodifikation e.V. (DGVM)
Deutsches Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM)
Ansprechpartner:
Psycho-Social-Medicine
Prof. Dr. med. Christoph Herrmann-Lingen - Editor-in-Chief,
Abteilung für Psychosomatik und Psychotherapie der Universität Göttingen
Von-Siebold-Str. 5
37075 Göttingen,
cherrma@gwdg.de

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