Was bringt die Drogenpolitik?09.07.2004 - (idw) Universitätsklinikum Heidelberg
Vortrag in der Abteilung Medizinische Psychologie am 14. Juli / Internationale Studie stellt Einfluss politischer Maßnahmen auf Drogenkonsum in Frage
Die Abteilung Medizinische Psychologie des Universitätsklinikums Heidelberg lädt am kommenden Mittwoch zu ihrem letzten Vortrag vor der Sommerpause in der Reihe "Rauscherfahrungen zwischen Ritual, Kunst und Sucht" ein. Dr. Peter Cohen, Direktor des Centre for Drug Research an der Universität Amsterdam, spricht am Mittwoch, dem 14. Juli 2004 um 20 Uhr, zu dem Thema "Die Irrelevanz der Drogenpolitik" Peter Cohen ist durch eine Vielzahl von epidemiologischen und vergleichenden Studien über Konsummuster, die soziale Konstruktion von Drogenabhängigkeit, Langzeitstudien zum Gebrauch verschiedener psychoaktiver Substanzen und Studien zur Regulation von Drogengebrauch hervorgetreten (weitere Information unter www.cedro-uva.org). Bei seinem Heidelberger Vortrag wird Peter Cohen empirische Belege für die provokante These vortragen, dass Drogenpolitik für die tatsächlichen Konsummuster von Menschen weitgehend irrelevant ist. Dies geht aus einer jüngeren Vergleichsstudie zum Cannabisgebrauch in Bremen, San Francisco und Amsterdam hervor, Städte, die sehr unterschiedliche politische Strategien im Umgang mit dem Drogenproblem etabliert haben (von kompletter Ablehnung bis zur Teil-Legalisierung). Der Vortrag findet statt in der Abteilung für Medizinische Psychologie des Universitätsklinikums Heidelberg Bergheimer Straße 20, 69115 Heidelberg Unkostenbeitrag: Euro 5.- (frei für Studierende) Diese Pressemitteilung ist auch online verfügbar unter http://www.med.uni-heidelberg.de/aktuelles/
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