BMBF stärkt Kooperation mit der Ukraine in Bildung und Forschung22.07.2004 - (idw) Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Catenhusen: "Studienaustausch wird ausgebaut" Der Staatssekretär aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Wolf-Michael Catenhusen sieht die wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit mit der Ukraine auf einem guten Weg. "Mit der Reform der Hochschulausbildung im Rahmen des internationalen Bologna-Prozesses werden Deutschland und die Ukraine noch ein gutes Stück näher zusammen rücken", sagte Catenhusen am Donnerstag anlässlich der 6. Tagung der deutsch-ukrainischen Arbeitsgruppe für wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit (WTZ) in Kiew. Vor allem der Studienaustausch werde die Gemeinsamkeiten fördern, betonte Catenhusen. Zwischen 2000 und 2003 förderte der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) den Studierendenaustausch aus Mitteln des BMBF mit 13 Millionen Euro. Die Leistungen ermöglichten 3.700 Ukrainern einen Aufenthalt in Deutschland. Im gleichen Zeitraum gingen 700 Deutsche für eine Zeit ihres Studiums in die Ukraine. In Zukunft sollten noch mehr deutsche Studierende die Chance für Erfahrungen in Osteuropa nutzen, sagte Catenhusen. Er verwies in diesem Zusammenhang auf die 140 Partnerschaften von Hochschulen beider Länder. Der Staatssekretär traf in Kiew mit dem Minister für Bildung und Wissenschaft der Ukraine, Prof. Wasil Kremen, und dem für Forschung zuständigen Ersten Stellvertretenden Minister, Prof. Andrij Hurzhij, zusammen. Beide Seiten vereinbarten, die Forschungskooperation in strategischen Bereichen zu stärken. Dazu gehören die Nanophysik und Nanotechnologie, die Erforschung neuer Materialien, physikalische und chemische Technologien, Umwelt- und Meeresforschung sowie die Biowissenschaften. In den vergangenen vier Jahren wurden rund 70 Forschungsprojekte mit insgesamt drei Millionen Euro realisiert.
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