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Chemische Industrie in der Neustrukturierung auf globaler Ebene

22.07.2004 - (idw) Institut Arbeit und Technik

Studie von IAT, NIW und ISI untersucht Umstrukturierung, Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Branche

Mit 470 000 Beschäftigten stellen die Unternehmen der chemischen Industrie einen zentralen Wirtschaftszweig in Deutschland dar. Die überdurchschnittlich hohe Innovationstätigkeit an technologischer Schlüsselposition strahlt weit in andere Branchen hinein, die Chemie zählt nach wie vor zu den exportstärksten Branchen. Aber die starke internationale Position Deutschlands als Chemiestandort ist keineswegs stabil, weltweite Neuorientierung und mangelnde binnenwirtschaftliche Dynamik wirken sich auch hier aus. Die Umstrukturierung und Neuorientierung der Chemischen Industrie in Deutschland und im internationalen Rahmen, ihre Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit sind Thema einer Studie, die das Institut Arbeit und Technik/Wissenschaftszentrum Nordrhein-Westfalen (IAT/Gelsenkirchen) jetzt im Hampp-Verlag veröffentlicht hat.

Im Mittelpunkt der Untersuchung, die in Kooperation mit dem Niedersächsischen Institut für Wirtschaftsforschung (NIW) und dem Fraunhofer Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung (ISI) durchgeführt wurde, stehen die Grundstoffchemie und die Spezialchemie, die sich seit einiger Zeit in einer tief greifenden Neuordnung befinden. Statistische Analysen, Auswertungen von Geschäftsberichten und Expertengespräche bilden die Grundlage der Studie.

Die langfristige Sicherung von Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit ist eine Herausforderung, die nicht nur die einzelnen Unternehmen betrifft. Sie stellt sich auch für das Innovationssystem in dieser Branche insgesamt, wie die Studie zeigt. Dies betrifft vor allem die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Anwendung, die langfristige Sicherung qualifizierten Personals und die Schaffung günstiger Rahmenbedingungen für die Innovationsfähigkeit. Günstige Markt-, Produktions- und Forschungsbedingungen müssen zusammen kommen, um den Chemiestandort Deutschland attraktiv zu halten.

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