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Stadtbücherei Heidelberg und Universitätsbibliothek Göttingen sind Spitze

27.07.2004 - (idw) Bertelsmann Stiftung

Bertelsmann Stiftung und Deutscher Bibliotheksverband vergleichen bundesweit Leistungen kommunaler und Hochschulbibliotheken

Gütersloh, 27. Juli 2004. Die Stadtbücherei Heidelberg belegt in einem bundesweiten Leistungsvergleich zwischen öffentlichen Bibliotheken in der Gruppe der Großstädte den ersten Platz. In den vier weiteren Größenkategorien stehen die Stadtbibliothek Rosenheim, die Regionalbibliothek Weiden, die Stadtbibliothek Bad Neustadt an der Saale sowie das Bibliothekszentrum Hösbach an der Spitze. An dem von der Bertelsmann Stiftung und dem Deutschen Bibliotheksverband (DBV) erhobenen Bibliotheksindex (BIX) haben sich in die­sem Jahr zum ersten Mal auch 50 Fachhochschul- und Universitätsbibliotheken beteiligt: Die Fachhochschulbibliothek Aschaffenburg, die Staats- und Universitätsbibliothek Göttin­gen sowie die Medizinisch-Wissenschaftliche Bibliothek der Fakultät für Klinische Medizin Mannheim belegen die Spitzenplätze in ihren Kategorien.

Bereits zum fünften Mal misst der BIX die Leistungen öffentlicher Bibliotheken in den Berei­chen Auftragserfüllung, Wirtschaftlichkeit sowie Kunden- und Mitarbeiterorientierung. Das mehrdimensionale Ranking ermöglicht den Bibliotheken, sich auf der Basis von Leistungskennzahlen zu vergleichen und voneinander zu lernen. Über 210 öffentliche Bibliotheken aus verschiedenen Bundesländern haben sich freiwillig auf den Prüfstand gestellt. Bei den Fach­hochschul- und Universitätsbibliotheken wurden Ressourcen, Nutzung, Effizienz und Entwicklung bewertet. "Für die wissenschaftlichen Bibliotheken gilt dasselbe wie für ihre Hochschulen: Sie müssen sich aktiv in die Diskussion zur Profilbildung einbringen", sagt Professor Heribert Meffert, Vorsitzender des Präsidiums der Bertelsmann Stiftung. Der BIX leiste dazu einen wichtigen Beitrag.

Bibliotheken in Kommunen und Hochschulen können die BIX-Ergebnisse nutzen, um An­haltspunkte für die Verbesserung der Angebote und Services für ihre Kunden zu entwickeln. "Für die Bibliotheken bietet der BIX die Chance, aktiv den Dialog mit den Verantwortlichen in Kommune, Hochschule und Politik zu gestalten", so Meffert. "Damit können sie selbst zu ihrer Positionierung als Bildungseinrichtungen beitragen."

Die Zahlen des Bibliotheksindexes BIX wurden im Auftrag der Bertelsmann Stiftung und des DBV von infas (Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH) erhoben.

Über die Bertelsmann Stiftung:

Die Bertelsmann Stiftung versteht sich als Förderin des Wandels für eine zukunftsfähige Gesellschaft. Sie will Reformen in den Bereichen Bildung, Wirtschaft und Soziales, Gesundheit sowie Internationale Verständigung voranbringen. Die 1977 von Reinhard Mohn gegründete, gemeinnützige Einrichtung hält die Mehrheit der Kapitalanteile der Bertelsmann AG. In ihrer Projektarbeit ist die Stiftung unabhängig vom Unternehmen und parteipolitisch neutral.

Rückfragen an: Petra Klug, Bertelsmann Stiftung, Telefon: 0 52 41 / 81-81 347

Alle Ergebnisse und Teilnehmer des BIX 2004 finden Sie unter
www.bix-bibliotheksindex.de.
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