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Explosive Kunst - Wettbewerb zum Thema Sprengung entschieden

28.07.2004 - (idw) Kunsthochschule Berlin-Weißensee - Hochschule für Gestaltung

Der von der Firma TVF Thyssen-VEAG Flächenrecycling GmbH in Kooperation mit der Kunsthochschule Berlin-Weißensee (KHB) ausgeschriebene Wettbewerb "Explosio" zum Thema Sprengung ist entschieden: Drei Studierende aus der Bildhauerei haben das Rennen gemacht. Insgesamt bewarben sich 18 Studierende aus der KHB an dem von Prof. Berndt Wilde und Frank Marczinek von TVF angeregten künstlerischen Wettbewerb. In der Jury saßen neben Herrn Marczinek Dr. Martin Martiny (Vattenfall Europe), Prof. Gerhard Strehl (Rektor der KHB), Uschi Frank (Videokünstlerin) und Prof. Dr. Matthias Bleyl (Theorie und Geschichte / KHB).

Den ersten Preis (3000 Euro) erkannte die Jury der Studentin Jule Frommelt für ihre Fotoinstallation zu. Auf zwölf in Schwarz-Weiß mit leichtem Braunton gehaltenen Fotos zeigt sie den Einsturz eines alten Kraftwerkes bei der Sprengung. Als Serie ergeben die Fotografien ein Ganzes, das die Ästhetik des Einsturzes zeigt.

Der zweite Preis (2000 Euro) ging an Dieter Lutsch. Der Student baute eine Installation aus Holzlatten, sodass ein hölzerner Kubus im Ausstellungsraum entsteht. Bringt man nun das erste Brett durch Ziehen an einer Zündschnur zum Kippen, fallen nacheinander alle Bretter ringsherum mit Ohren betäubendem Krachen um. Die Wände des Ausstellungsraumes werden wieder sichtbar.

Irene Pätzug machte den dritten Preis (1000 Euro) mit zunächst harmlos wirkendem Holzspielzeug. Doch zieht man bei den an der Wand hängenden "Hampelmännern" an der Schnur, so werden diese ungeheuerlich aggressiv. Der erste zum Beispiel richtet seine beiden Hände, in denen er Schusswaffen hält, auf den Betrachter, ein zweiter öffnet seine Jacke, unter der er einen Sprengsatz trägt.

Die Wettbewerbsarbeiten sind zur Zeit im Foyer der TVF in Lübbenau, Am Kraftwerk, Tel. 03542-8938 - 20, www.tvf-altwert.de ausgestellt. Dort kann man sie bis Mitte September werktags besichtigen.
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